Wegen A380: Airbus prüft angeblich industrielle Partnerschaft mit Chinesen

Emmanuel Macron

Derzeit ist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu einem Staatsbesuch in der Volksrepublik.

Airbus will die A320-Fertigung im Werk im chinesischen Tianjin in den nächsten zwei Jahren von derzeit vier auf sechs Stück pro Monat steigern.

Airbus hat Insidern zufolge geprüft, mittels eines Deals mit China die schwächelnden Verkaufszahlen des A380 wieder anzutreiben.

Peking/Paris - Airbus stellt künftig mehr Mittelstreckenjets in China her und zeigt damit auf seinem wichtigen Absatzmarkt Flagge. Zuvor waren in Medien Hoffnungen auf neue Flugzeugaufträge geschürt worden, die aber sich zunächst nicht erfüllten. Macron sprach bei einer Pressekonferenz in Peking mit Blick auf den Luftfahrtsektor allgemein von einer "Bestätigung von Mengen", ging dabei aber nicht ins Detail. Die Chinesen sind in dieser Flugzeugklasse auch mit einem eigenen Jet am Start, dem Modell C919, das im Mai 2017 seinen Erstflug hatte. Dort will der Flugzeughersteller neue Kunden für sein Passagierflugzeug A380 finden, wie die Tageszeitung Financial Times am Montag berichtete.

Potenzielle neue Aufträge für den A380 werden die trüben Aussichten des weltweit größten Passagierflugzeuges erhellen. Bis China auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern fliegen kann, ist es nach Ansicht von Luftfahrtexperten aber noch ein weiter Weg. Verhandlungskreisen zufolge könnten Verträge über den Verkauf von mindestens 100 Flugzeugen des deutsch-französischen Konzerns unterzeichnet werden. In der zweiten Hälfte vergangenen Jahres wurde unter anderem auch der erste A320neo in Kundenhand übergeben. Airbus liefert rund ein Viertel seiner Verkehrflugzeuge nach China aus. Im vergangenen Jahr belief sich der Wert der industriellen Kooperation zwischen Airbus und der chinesischen Luftfahrtbranche auf fast 600 Millionen US-Dollar. In dem Werk mit der Endmontage der A320 werden seitdem auch A330 lackiert, ausgestattet, getestet und ausgeliefert.

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