Wegen Marihuana-Besitzes Erol Sander akzeptiert Strafbefehl

Erol Sander nach eingestelltem Verfahren

Ein Rosenkrieg begann und schlimme Vorwürfe gegen den Schauspieler wurden laut.

Die Staatsanwaltschaft teilte nun auf Anfrage der "Bild"-Zeitung mit: "Wir haben gegen den Angeschuldigten Erol Sander wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Strafbefehl beantragt". Im Auto hat mein Mann mir eine Riesenszene gemacht, mich zu Hause aufs Sofa geschleudert.

Nun äußert sich Erol Sanders Rechtsanwalt Simon Bergmann. Das Ermittlungsverfahren wegen häuslicher Gewalt wurde laut Staatsanwaltschaft München wieder eingestellt.

Die Ermittlungen gegen den TV-Star ("Mordkommission Istanbul") hatte seine Noch-Ehefrau Caroline Goddet im Juni 2017 mit einer Anzeige wegen illegalen Drogenbesitzes und Konsums sowie einer Anzeige wegen angeblicher Anwendung häuslicher Gewalt angestrengt.

Ein zweites Verfahren wegen dieses angeblichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz habe mit dem Erlass eines Strafbefehls gegen Sander geendet, der eine Geldstrafe in Höhe von 25.200 Euro zahlen müsse, heißt es in der Anwalts-Mitteilung weiter. "Herr Sander legt Wert darauf, dass hiermit kein Anerkenntnis der gegen ihn erhobenen Vorwürfe verbunden ist". Die Vorwürfe gegen den Schauspieler seien aber auch hier falsch, betont der Anwalt, da Sander keine Drogen besessen noch genommen habe. Die Vorwürfe wurden erhoben, um unserem Mandanten nach der Trennung von seiner Ehefrau Schaden zuzufügen. Haar-, Blut- und Urinproben der Staatsanwaltschaft hätten keinerlei Nachweis ergeben.

Warum Sander die Strafe trotzdem akzeptiere, begründete Bergmann mit der Rücksichtnahme auf dessen Familie: "Die berechtigte Aussicht auf einen Freispruch hätte die Nachteile, die mit einer monatelangen öffentlichen Berichterstattung über das Strafverfahren verbunden gewesen wären, nicht aufgewogen". "Dennoch hat sich mein Mandant nach Abwägung aller Vor- und Nachteile dazu entschlossen, gegen den Strafbefehl kein Rechtsmittel einzulegen".

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