Gedrosselte iPhones: Frankreichs Justiz hat Apple im Visier

Apple hatte versichert die Leistung von iPhones mit abgenutzter Batterie nicht zu drosseln um mehr neue Geräte zu verkaufen

Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen Apple wegen möglicher Verbrauchertäuschung und programmierter Obsoleszenz eingeleitet.

Wegen der gezielten Drosselung der Leistung von iPhones droht Apple juristischer Ärger in Frankreich.

Die bereits am vergangenen Freitag eingeleitete Untersuchung sei der Wettbewerbsbehörde DGCCRF übergeben worden, wie die Justizkreise weiter berichteten.

Das iPhone 6s wird bei schwachem Akku langsamer.

Der Konzern hatte versichert, er würde "niemals" das Erlebnis der Nutzer absichtlich verschlechtern, um mehr neue Geräte zu verkaufen.

HOP-Anwalt Emile Meunier zeigte sich überrascht über den schnellen Beginn von Ermittlungen. Hintergrund ist der Vorwurf einer absichtlichen Verkürzung der Lebenszeit von Elektronikprodukten. Ein solcher eingebauter Verschleiß ist in Frankreich seit 2015 strafbar. Die Geldstrafe könnte aber auch bis zu 5 Prozent des Jahresumsatzes eines überführten Unternehmens ausmachen.

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