Modekette H&M handelte sich mit Werbung Rassismus-Vorwurf ein

Dieser Pullover sorgt für Empörung auf Twitter

Berlin Die Debatte um einen schwarzen Jungen und einen Affen-Pulli bringt H&M in Bedrängnis. Der kanadische R&B-Musiker The Weeknd reagierte verärgert und kündigte an, die Zusammenarbeit mit H&M wegen dieses Vorfalls zu beenden. Auf Twitter schrieb der frühere Tennis-Star "Es endet nie". "Es hört nie auf.Wann fangen wir an, Farben zu respektieren!"

Erst vor wenigen Tagen attackierte Becker den AfD-Politiker Jens Maier, nachdem dieser Beckers Sohn Noah rassistisch beschimpft hatte. "Es ist Zeit, aufzustehen, den Finger zu heben und auf die Straße zu gehen". Rassismus dürfe einfach nicht länger hingenommen werden.

Vor allem in den sozialen Netzwerken gab es massive Kritik. Andere Kleidungsstücke, etwa mit der Aufschrift "Überlebensexperte", wurden von weißen Kindermodels präsentiert. Man verstehe, dass das Foto von dem dunkelhäutigen Jungen im Pullover mit dem Affen-Spruch viele Menschen verärgert habe.

Aufgrund öffentlicher Kritik im Netz hatte H&M das strittige Werbefoto bereits aus seinem Angebot entfernt.

Für H&M hat der Vorfall zudem weitreichendere Konsequenzen: Die Aktien des schwedischen Unternehmens fielen auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren. So empörte Nivea schon mit einer Anzeige mit der Aufschrift "White is purity" oder einer Rasierschaum-Werbung mit einem Bild eines dunkelhäutigen Mannes, der einen Kopf mit Bart und zerzausten Haaren in der Hand hält, dazu die Worte: "Re-civilize yourself".

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