Rassismus-Vorwurf: Nationalspieler Matuidi erneut beleidigt

SC Freiburg- Eintracht Frankfurt

"Wir dürfen nicht mehr die Augen zumachen, es genügt nicht, eine Woche darüber zu reden und dann verläuft es sich wieder".

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Mit einem Foto eines schwarzen Jungen im grünen Pullover hat sich die Modekette H&M tief in die Bredouille gebracht. Auf dem Pulli stand "Coolest Monkey in the Jungle" (Coolster Affe im Dschungel). "Da soll mir keiner anfangen, dass es nichts mit Rassismus zu tun hat", echauffierte sich Boateng. Er selbst sei aufgrund seiner Hautfarbe bereits als "Affe" beschimpft worden. "Das ist einfach eine Frechheit". Der wurde zutiefst beleidigt, nur weil er eine andere Hautfarbe hat. Schwarze Spieler bekämen ständig zu sprüen, dass sie "anders sind". Boateng weiter: "Ich möchte mich gerne mit ihm austauschen. Wir müssen eine Front bilden und dagegen angehen", bot der Frankfurter Matuidi an.

Zuvor hatte Nationalspieler Matuidi in den sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass er im Ligaspiel bei Cagliari Calcio von den gegnerischen Fans rassistisch beleidigt worden war. Es war nicht der erste Vorfall dieser Art. Dem Klub droht ein Geisterspiel, zudem wurde Verona eine Geldstrafe von 20.000 Euro aufgebrummt. Im Duell mit Verona hatte Matuidi in der fünften Minute für Turin getroffen und musste anschließend zehnsekündige rassistische Gesänge über sich ergehen lassen.

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