Bayer schlägt größeres Covestro-Paket los als geplant

Die damalige Transaktion war von großer Bedeutung, da Bayer unter die 25-Prozent-Schwelle rutschte und damit in der Lage war, Covestro zu entherrschen - eine wichtige Vorbereitung für die anstehende Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Monsanto-Übernahme.

Bayer hatte zuletzt im September Covestro-Aktien platziert und sich damals die Möglichkeit eröffnet, noch vor Weihnachten ein weiteres großes Aktienpaket loszuschlagen. In Summe brachte der Verkauf 1,8 Milliarden Euro ein, mehr als geplant, denn ursprünglich war Abgabe von nur 18 Millionen Covestro-Papieren angekündigt. Mit dem nun erfolgten Verkauf schrumpft der Anteil von 24,6 auf 14,2 Prozent.

Bayer hatte Covestro 2015 an die Börse gebracht und im März 2017 mit dem geplanten Komplettausstieg begonnen. Die Bayer-Pensionskasse hält weitere 8,9 Prozent. Covestro ging gestern mit 88,46 Euro aus dem Handel. Euro in den Markt gegeben werden.

Der Verkaufspreis lag mit 86,25 Euro nur 2,5 Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch.

Die Anteilsscheine von Bayer zogen an der Spitze des Dax parallel um fast 1 Prozent an. Ein Grund dafür könnte der höher als angepeilte Geldzufluss durch die Covestro-Platzierung sein. Entsprechend weniger würden die Anteile der aktuellen Aktionäre verwässert werden. Der 66 Milliarden US-Dollar schwere Deal würde Bayer mit einem Schlag zur Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen.

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