Coca-Cola feiert sich für neues Produkt: Jetzt laufen die Kunden Sturm

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Cola Light hat ein komplettes Make-Over bekommen - die neuen Dosen sind eine slim fit Variante der alten Büchsenmodelle und zusätzlich zur klassischen Coca Cola Light werden vier neue, fruchtige Sorten auf den Markt gebracht. Für deren Abbau werden im südamerikanischen Urwald, in Asien oder Australien Böden abgebaggert. Sie befürchtet, dass Coca-Cola seine Einwegstrategie weiter vorantreibt: Die 0,5- und 1,5-Liter Mehrwegflaschen sind bereits aus dem Sortiment verschwunden und man erhalte Signale aus dem Unternehmen, dass auch die Ein-Liter-Mehrwegflasche abgeschafft werden soll, sagte Fischer. Damit liege man etwa doppelt so hoch wie der Durchschnitt der Branche für alkoholfreie Getränke in Deutschland, rechtfertigt sich Coca-Cola. "Der Verpackungsverbrauch in Deutschland erreicht von Jahr zu Jahr neue Rekordwerte und dem amerikanischen Brausekonzern fällt nichts Besseres ein, als noch eins draufzusetzen", so Resch. Kleindosen verschlechtern das Verhältnis der verpackten Getränkemenge im Vergleich zum eingesetzten Verpackungsmaterial erheblich. Die Profitgier des Soft-Drink-Giganten kenne keine Grenzen, kritisiert Resch und fordert Coke auf, auf die Einführung zu verzichten. Solche kleinen Größen verbrauchen nach Ansicht der DUH aber zu viel Verpackungsmaterial, machen das Produkt in Relation zum Inhalt deutlich teurer und führen Kinder an zuckerhaltige Limonaden heran. Die DUH forderte Coca-Cola auf, die Minidose nicht einzuführen.

Nach Einschätzung Reschs muss die Bundesregierung durch gezielte Maßnahmen dafür sorgen, dass die gesetzliche Mehrwegquote von 70 Prozent im Gesamtmarkt erreicht wird. Durch ihre bis zu 60-malige Wiederbefüllung würden Ressourcen eingespart und das Klima entlastet, so Resch weiter. Damit wolle Coca-Cola "jungen Leuten das Geld aus der Tasche ziehen und sie mit Zucker vollstopfen". Die Bilanz profitierte von Kosteneinsparungen und Preiserhöhungen. Die neuen Sorten kommen nämlich im "new insta-worthy can", laut Diet Coke Twitter-Account.

Der Getränkemulti baut schon länger intensiv die Produktpalette um. Stattdessen hat Coca-Cola nun vermehrt Smoothies, Säfte, Tee oder kalorienreduzierte Getränke im Programm. Für Umweltschützer jedenfalls nicht.

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