FPÖ feiert sich selbst bei Neujahrstreffen in NÖ

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Bisher nutzte Parteichef Heinz-Christian Strache die Traditions-Veranstaltung stets für markige Auftritte und harsche Regierungs-Kritik. Dieses Mal absolviert er das Treffen, bei dem auch der Wahlkampf-Aufakt der FPÖ Niederösterreich zelebriert wird, erstmals als Vizekanzler.

Gleich bleibt jedenfalls das Rahmenprogramm: Wie gewohnt unterhält zu Beginn die FPÖ-Haus-und-Hof-Band "John Otti" (ab 9.00 Uhr) die blauen Fans für rund eineinhalb Stunden mit Hits und Schlagern. So würde etwa der geplante Familienbonus von 1.500 Euro Steuerentlastung pro Kind den "roten Faden der freiheitlichen Familienpolitik" darstellen. "Da ist kein Reformwille vorhanden". Später stellt Strache die FPÖ-Minister noch einmal vor, Österreich-Fahnen werden geschwungen und die Bundeshymne abgespielt. Am Ende setzte er noch einen drauf: "Bruno Kreisky würde heute HC Strache wählen". "Entlastungen zu schaffen, nachdem die SPÖ zwölf Jahre behauptet hat, die ÖVP blockiere alle Forderungen?", so der FPÖ-Chef. Der frühere Kanzler Christian Kern sei eine "Prinzessin", die sich noch die Krone richten müsse. Aber die haben wir nicht.

Über den Tisch ziehen lassen habe man sich in den Koalitionsverhandlungen aber nicht, im Gegenteil: "Wir sind aus anderem Holz geschnitzt", sagte Strache mit Blick zurück auf die erste Auflage von Schwarz-Blau im Jahr 2000.

Stimmung kam auf, als Strache dann den Ausländer- und Asylbereich ansprach. Es werde unter FPÖ-Regierungsbeteiligung kein "völliges Versagen der politischen Verantwortungsträger" wie bei der Migrationswelle von 2015 geben.

Kritik gab es von Strache an den Medien, die "unserem einzigartigen Herbert Kickl" - nicht nur in Österreich - die Formulierung, Asylwerber an einem Ort "konzentrieren" zu wollen. vorwerfen. Der FPÖ-Obmann sieht darin eine bösartige Verdrehung der Berichterstatter. Nicht dabei war übrigens Oberösterreichs Landesparteichef Manfred Haimbuchner.

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