Messerstecher von Barmbek bekennt sich schuldig

Hamburg im Gerichtssaal im Strafjustizgebäude zwichen seinem Anwalt Christoph Burchard und einem Dolmetscher

Ein Toter und sechs Verletzte - das war die Bilanz eines Messerangriffs in Hamburg-Barmbek.

Der Anwalt des abgelehnten Asylbewerbers verlas am Freitag zu Prozessbeginn vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts ein Geständnis. Ein Mann starb noch am Tatort, der andere überlebte schwer verletzt. Die Tat habe aus Sicht seines Mandanten außerdem "einen religiösen Hintergrund" gehabt.

"Deshalb sollten deutsche Staatsangehörige christlichen Glaubens sterben", sagte Tüz.

Ganz ruhig sitzt der Angeklagte neben seinem Verteidiger, als dieser das Geständnis verliest, das dem Täter lebenslange Haft einbringen könnte. Die wirft ihm Mord sowie versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung in sechs Fällen vor. Darunter verstehen radikale Muslime den Kampf zur Verteidigung und Verbreitung des Islams beziehungsweise den "Heiligen Krieg" gegen Ungläubige.

In seiner Flüchtlingsunterkunft wurde eine kleine, selbstgebastelte Fahne des Islamischen Staats (IS) gefunden. Für die Ermittler ist klar: Ahmad A. wollte Rache üben. Dahinter habe seine Überzeugung gestanden, dass Muslime weltweit unterdrückt würden.

"Herr Ahmad A. erklärt, dass er die Verantwortung für die von ihm begangenen schwersten Straftaten übernimmt", sagte Verteidiger Christoph Burchard am Freitag vor dem Hamburger Oberlandesgericht.

Dafür beantwortete er Fragen zu seinem Lebenslauf. Ein Studium der Zahnmedizin brach der junge Mann ab, erhoffte sich in Europa ein besseres Leben und kam schließlich nach Deutschland. Geboren ist der Palästinenser in Saudi-Arabien, seine Mutter war Lehrerin. Doch dann sei er damit nicht zurecht gekommen.

Fragen zu einem Konsum von Alkohol oder Drogen wollte er ebenso wenig beantworten wie Fragen zu einer Hinwendung zur Religion oder zu ISISt. Doch seine Erwartungen wurden seiner Aussage nach enttäuscht: "Ich hatte den Eindruck, dass ich nicht willkommen bin", berichtet er.

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