Polizei untersucht verdächtigen Briefumschlag in Bank

Brandenburgs Polizei sicher DHL-Erpresser schlug wieder zu

In Berlin wurde ein verdächtiges Päckchen gefunden, das sofort einen Großeinsatz auslöste. Der Versandumschlag war mit einer Zündvorrichtung und vermutlich Schwarzpulver aus Feuerwerkskörpern versehen. Die Spur führt womöglich zum DHL-Erpresser, der das Unternehmen mit einer Paketbombe um Millionen erpressen wollte.

Ein Sprengstoff-Päckchen, das am Freitagvormittag in Berlin per Post in einer Bank zugestellt wurde, stammt von dem Serien-Täter. Als ein Bankangestellter ihn öffnete, sah er Drähte und alarmierte die Polizei. Nach dpa-Informationen ähnelt der Fund den Paketbomben des DHL-Erpressers.

Diese Einschätzung wurde von einem Sprecher des Brandenburger Innenministeriums bekannt gegeben. Die Brandenburger Polizei geht von einem Zusammenhang mit den Briefbomben in Potsdam und Frankfurt/Oder aus.

Nach neuesten Erkenntnissen der Brandenburger Polizei soll der Täter also in allen drei Fällen der DHL-Erpresser sein.

Einzelheiten wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht genannt. Mehrere Buslinien wurden umgeleitet.

Der Berliner Polizeisprecher Neuendorf sagte am Nachmittag, der Umschlag im DIN-A4-Format habe "pyrotechnisches Material" enthalten. Das sei zwar explosionsfähig, aber nicht so gefährlich und hochexplosiv wie Plastiksprengstoff oder Dynamit, sagte Polizeisprecher Thomas Neuendorf.

Einem Entschärfer in Spezialkleidung gelang es schließlich, die Zündvorrichtung zu entfernen. Um zu klären, ob die vermeintliche Briefbombe sprengfähig war, müssten Pulver und Zündvorrichtung jetzt noch genauer untersucht werden, sagte ein Polizeisprecherin. Die Kripo untersucht nun, ob sich Fingerabdrücke oder DNA-Spuren an dem Umschlag finden lassen, um einen Absender zu identifizieren.

Polizeibeamte evakuierten zunächst das Geldinstitut und die umliegenden Geschäfte, die beliebte Steglitzer Einkaufsmeile wurde für den Verkehr gesperrt, die Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamtes angefordert.

Am 1. Dezember war in der "Königin-Luise"-Apotheke an der Potsdamer Dortustraße ein DHL-Paket eingegangen". In der Sendung entdeckten die Ermittler neben einem sogenannten Polenböller, Batterien und einer Metalldose voller Nägel einen mit einem QR-Code verschlüsselten Erpresserbrief.

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