Papst ruft Migranten zur Integration auf

Rom, 14.1.18 (kath.ch) Papst Franziskus hat das Datum des "Welttags des Migranten und Flüchtlings" geändert.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche hat den Welttag der Flüchtlinge am heutigen Sonntag dazu genutzt, um im Rahmen der Heiligen Messe im Petersdom einen Appell an Migranten zu richten. Es gehe immer darum, sich auf diese vier Prinzipien der katholischen Soziallehre zu stützen, so der Papst. Denn das würde die Ablehnung nähren und die Angst schüren.

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Menschen, die gezwungen sind, ihr Heim zu verlassen, aufgenommen, geschützt und integriert werden!

Es gelte gemäss dem christlichen Gebot der Nächstenliebe "den anderen, den Fremden zu lieben wie uns selbst", sagte Franziskus.

Ganz verständlich seien auch die Ängste, die beide Seiten haben. In örtlichen Gemeinden könne es etwa die Befürchtung geben, "dass die Neuangekommenen die festgesetzte Ordnung stören", Flüchtlinge und Migranten hingegen könnten Auseinandersetzungen, Vorurteile, Diskriminierung und ein Scheitern fürchten. "Und so verzichten wir oft auf die Begegnung mit dem anderen und errichten stattdessen Barrieren zu unserer Verteidigung". Immerhin nahmen an der Sonntagspredigt laut Vatikan Flüchtlinge aus 49 Ländern teil. Nach dieser Erfahrung wurden auch mit den Regierungen in Frankreich und Belgien ähnliche Abkommen unterzeichnet. Franziskus hatte zuvor anlässlich des 104. katholischen Flüchtlingstags eine Messe im Petersdom mit und für Flüchtlinge, Migranten und Asylbewerber gefeiert. Er steht unter dem Motto "Die Migranten und Flüchtlinge aufnehmen, beschützen, fördern und integrieren". Zugleich wandte er sich gegen kollektive Ausweisungen, vor allem in Länder, die die Achtung der Würde und der Grundrechte nicht gewährleisten könnten.

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