Schwedischer Zoo tötete neun gesunde Löwenbabys

Symbolbild Löwenjunges

Der Tierpark Boras (Boras Djurpark) in der gleichnamigen südschwedischen Stadt hat zugegeben, neun gesunde Löwenbabys getötet zu haben, weil sie "zu gross wurden und nicht hineinpassten".

In einem Gespräch mit dem schwedischen Fernsehsender SVT sagte Kjellson, der Zoo sei gezwungen worden, die Jungen loszuwerden, da er keine andere Möglichkeit gehabt habe, mit den Jungtieren umzugehen.

Borås Sie hießen Simba und Nala: Insgesamt neun Löwenjunge sind in einem Zoo eingeschläfert worden. Als die Aggression in der Gruppe zu groß geworden sei, habe man sie töten müssen. Als Babys wurden sie dem Publikum stolz präsentiert.

Tierschutzorgaisationen wie PETA fordern ein Nachzuchts- und Importverbot für deutsche Zoos und setzen sich für die Umfunktionierung von Tierparks als Auffangstation für misshandelte, nicht artgerecht gehaltene oder vernachlässigte Tiere unter anderem aus Zirkunshaltung ein.

Zuvor habe man ohne Erfolg versucht, die Tiere an andere Zoos zu verkaufen oder zu verlegen.

Für ein Löwenrudel sei es sehr wichtig Junge zu bekommen, um natürliche soziale Verhaltensweisen auszubilden, erklärte der Zoo. Sie seien aber bereits "junge Erwachsene", betonte der Zoo auf Facebook, wo er viele wütende Kommentare bekam. In der Wildnis verließen Löwen die Familienherde dann, weil die älteren Tiere sie nicht mehr akzeptierten. Der Zeitpunkt sei also richtig gewesen. Skandinavische Zoos waren bereits in der Vergangenheit in den Schlagzeilen, insbesondere als 2014 in Kopenhagen die Giraffe Marius eingeschläfert und vor Kindern seziert wurde.

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