Syrien: Erdoğan droht mit neuer Offensive

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Laut Medienberichten sind Panzerverbände an die syrische Grenze verlegt worden.

Präsident Recep Tayyip Erdoğan sagte auf dem Kongress der AK-Partei in der Provinz Elazığ, dass die Türkei einen Militäreinsatz in der syrischen Stadt Afrin durchführen werde, sofern sich die Terroristen des PKK-Ablegers PYD von dort nicht zurückziehen sollten. Wenn sich die Terroristen in Afrin nicht stellen würden, werde eine Operation eingeleitet werden, sagte Erdoğan.

Die Türkei wirft den syrischen Kurden vor, entlang der türkischen Südgrenze ein Autonomiegebiet errichten zu wollen, das vom Irak im Osten bis nach Afrin im Westen reicht. Ziel sei es, "unsere südliche Grenze vom Terror zu säubern", sagte er vor Anhängern seiner AKP-Regierungspartei. Im Oktober folgte eine zweite Intervention in der Region Idlib nahe Afrin. Das Vorgehen gegen den kurdischen Korridor ist inzwischen für die Türkei das wichtigste Kriegsziel in Syrien. Ein Sprecher der kurdischen Miliz in Afrin bestätigte, dass es zu Gefechten mit türkischen Truppen gekommen sei. Die letzten beiden Einmärsche waren mit Russland, Schutzmacht des Assad-Regimes, abgesprochen. Ob das auch bei der angedrohten Intervention in das nur 20 Kilometer von der türkischen Grenze entfernte Afrin der Fall ist, blieb zunächst unklar. Bei dem türkischen Artilleriebeschuss am Wochenende habe es keine Verluste gegeben, teilte die syrische Kurdenmiliz YPG in Afrin mit.

Erdogan drohte auch mit Angriffen auf die YPG in der Stadt Manbidsch, die rund 80 Kilometer östlich von Afrin am Euphrat liegt. US-Regierungsvertreter sollen sich in den vergangenen Tagen mit kurdischen Offiziellen in Syrien getroffen haben, um über die kurdische Forderung nach Selbstverwaltung zu sprechen.

Die Türkei werde wenn nötig auch im Alleingang handeln, um die Landesgrenzen gegen die YPG-Terroristen zu schützen - selbst dann, wenn die USA ihre Partnerschaft mit der Gruppe fortsetzen sollte.

Nun ist die Frage, wie sich die USA zur türkischen Kreigserklärung verhalten werden: Besonders die USA rief Erdogan dazu auf, "die legitimen Anstrengungen der Türkei zu unterstützen".

Demnach hat das US-Militär bereits die Ausbildung von etwa 400 YPG-Mitgliedern abgeschlossen, nachdem am 22. Dezember 2017 der Befehlshaber des Zentralkommandos (CENTCOM) General Joseph Votel die Bildung von Grenzschutzregimentern verkündet hatte.

Nicht nur deshalb wachsen die Spannungen zwischen Ankara und Moskau. Ankara beschwerte sich zuletzt über eine von Russland unterstützte Offensive der syrischen Armee in Idlib, von der die YPG profitieren könnte.

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