Catherine Deneuve entschuldigt sich bei Opfern von sexueller Belästigung

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Allen Betroffenen, die sich von dem von ihr unterzeichneten Aufruf angegriffen fühlten, biete sie ihre Entschuldigung an, "ihnen und ihnen allein", schreibt die französische Schauspielerin in einem von der Online-Ausgabe der Zeitung "Libération" veröffentlichten Brief.

Paris - Filmstar Catherine Deneuve (74) hat sich nach ihrer umstrittenen Kritik an Folgen der #MeToo-Debatte bei den Opfern sexueller Gewalt persönlich entschuldigt. In dem offenen Brief von über hundert Frauen werde sexuelle Belästigung in keiner Weise gerechtfertigt, ansonsten hätte sie ihn nicht unterschrieben, erklärte die Schauspielerin.

In einem Gastbeitrag in der Zeitung Le Monde hatten die Frauen vor einem "Klima einer totalitären Gesellschaft" gewarnt und sich gegen einen Feminismus gestellt, "der über die Anprangerung von Machtmissbrauch hinaus das Gesicht eines Hasses auf Männer und die Sexualität annimmt". Wörtlich hieß es, Vergewaltigung sei ein Verbrechen, aber eine beharrliche oder ungeschickte Anmache sei nicht strafbar. Die "Freiheit zu belästigen" sei aber "unerlässlich für die sexuelle Freiheit".

Die #MeToo-Debatte um Sexismus und sexuelle Übergriffe war ins Rollen gekommen, als im Oktober Vorwürfe gegen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein bekanntwurden. In Frankreich berichteten unter dem Twitter-Hashtag #balancetonporc ("Verpfeif' das Schwein") Tausende von Frauen über Anmache oder Missbrauch - ähnlich wie in den USA und anderswo unter dem Schlagwort #MeToo ("Ich auch"). Heute wollen wir uns mit der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo beschäftigen.

Am 17. September 1925 rammt in Mexiko City eine Trambahn einen hölzernen Omnibus. "Jemand im Bus, wahrscheinlich ein Anstreicher, hatte ein Paket mit Goldpulver bei sich gehabt, das aufgegangen war; und nun war das Gold über Fridas blutenden Körper gestäubt".

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