Nestlé verkauft US-Süßwarengeschäft an Ferrero 2,8 Milliarden Dollar

Nestlé verkauft sein US-Süßwarengeschäft für umgerechnet 2,29 Milliarden Euro an Ferrero. Schon in der vergangenen Woche hatte es entsprechende Spekulationen am Markt gegeben. Auch dass Ferrero an der Sparte interessiert ist, hatte sich bereits abgezeichnet.

Der Deal solle gegen Ende des ersten Quartals abgeschlossen werden, so der weltgrößte Lebensmittelkonzern. Zuvor müssten noch die üblichen Genehmigungen und Abschlussbedingungen eingeholt und erfüllt werden, heisst es weiter.

Nestlé-Chef Schneider glaubt, dass die Süßigkeitensparte bei Ferrero nun gut aufgehoben ist. Der Geschäftsbereich hatte 2016 einen Umsatz von 900 Millionen Franken erzielt. Das entspricht rund drei Prozent des Umsatzes der Nestlé-Gruppe in den Vereinigten Staaten. Nestlé werde in den USA aber weiter investieren. Der Bereich umfasst beliebte Schokoladenmarken wie etwa Butterfinger oder Crunch. Der Schweizer Nahrungsmittelmulti einigte sich mit dem italienischen Konkurrenten Ferrero auf einen Verkauf. Dies gelte insbesondere für Kategorien, bei denen der Konzern eine Führungsposition habe, wie Produkte für Heimtiere, Wasser, Kaffee, Tiefkühlkost und Säuglingsnahrung, schreibt Nestlé weiter. Diese Marke stellt nämlich laut Nestlé eine strategisch wichtige Wachstumsmarke dar, die man weiter entwickeln werde. Auch am internationalen Süsswarengeschäft will der Nahrungsmittelkonzern festhalten und dieses ausbauen, insbesondere die Schokoriegel-Marke KitKat.

Neben Ferrero war lange auch dem US-Schokoladen-Hersteller Hershey sowie der US-amerikanischen Private-Equity-Gesellschaft Rhône Capital ein Interesse an dem US-Geschäft nachgesagt worden.

Related:

Comments

Latest news

Scribblenauts Showdown für Konsolen angekündigt
Bei den actiongeladenen 'Rasant'-Mini-Spielen wird der Spieler belohnt, der am schnellsten eine bestimmte Aufgabe abschließt. Eine brettspielartige Karte zeigt den Fortschritt der Spieler an.

USA halten Millionen- Hilfe für Palästinenser zurück
Damit verringern die USA die erste geplante Zahlung des Jahres um mehr als die Hälfte. Es müsse aber eine Überprüfung geben, wie die Mittel eingesetzt würden .

Peter Madsen soll lebenslang in Haft
Madsen gab nach einiger Zeit jedoch zu, den Körper mit einer Säge zerteilt und die Einzelteile über Bord geworfen zu haben. Die dänische Staatsanwaltschaft hat Peter Madsen wegen Mordes angeklagt und fordert lebenslange Haft für ihn.

Raketen-Fehlalarm auch in Japan
Der Sender verbreitete die vermeintliche Schreckensnachricht auf seiner Webseite sowie mit einer App am Abend (Ortszeit). Der kommunistische Nachbarstaat hatte im August und September 2017 jeweils eine Rakete über Japan hinweg getestet.

Gegen Plastikmüll: EU-Kommission will Recycling profitabler machen
In der EU fallen jährlich rund 26 Millionen Tonnen an Plastikmüll an, nur 30 Prozent davon werden recycelt . So würden jede Sekunde 700'000 Kilogramm Plastik in den Meeren verschwinden, sagte Timmermans weiter.

Other news