Chinas Präsident Xi zu Trump - Bei Nordkorea an einem Strang ziehen

Drohen Nordkorea mit neuen Sanktionen die kanadische Aussenministerin Chrystia Freeland und ihr amerikanischer Amtskollege Rex Tillerson bei einem Treffen mit 20 Staaten in Vancouver

Reuters verwies auf Angaben aus europäischen Sicherheitskreisen, nach denen Ende Dezember russische Tanker bei mindestens drei Anlässen auf hoher See Öl an nordkoreanische Schiffe verkauft und damit gegen internationale Sanktionen verstoßen hätten. Die Regierung in Moskau helfe Nordkorea dabei, die internationalen Sanktionen zu unterlaufen, sagte Trump am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview im Weißen Haus: "Russland hilft uns bei Nordkorea überhaupt nicht". Der Beitrag, den China zur Isolation Nordkoreas leiste, werde durch Russland wieder aufgehoben. "Sie sind noch nicht so weit, aber sie sind nah dran".

Seit Jahresbeginn kam jedoch Bewegung in den Konflikt, nachdem Kim in seiner Neujahrsansprache Dialogbereitschaft mit dem Süden signalisiert hatte.

Aussenminister aus 20 Ländern versammelten sich am Dienstag in Kanada, um über weitere Strafmassnahmen, diplomatische Mittel und nukleare Abrüstung im Nordkorea-Konflikt zu sprechen. China nimmt an dem Treffen auf Einladung der USA und Kanadas nicht teil. Am vergangenen Dienstag trafen sich erstmals seit mehr als zwei Jahren Regierungsvertreter aus Nord- und Südkorea zu direkten Gesprächen. Die erwogene Strafe könne hoch ausfallen, allerdings nannte er keinen konkreten Betrag. Mit martialischen Drohungen haben er und Trump die Lage weiter angeheizt.

Trump begrüßte in dem Interview die Ergebnisse der Korea-Gespräche über eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen. Die Vereinigten Staaten haben bereits entsprechende Untersuchungen eingeleitet.

Pjöngjang werde nach Trumps Einschätzung beständig Fortschritte machen, um eine Rakete in die USA schicken zu können.

Trump erwiderte, dass die Vereinigten Staaten die wichtige Rolle Chinas bei der Lösung der Koreafrage würdigten und erklärte seine Bereitschaft, Kommunikation und Kooperation in dieser Frage mit China zu verstärken. Allerdings müsse die Volksrepublik Amerika auch fair behandeln. "Aber wenn es so ist, dann ist es so".

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