Frist für Niki-Angebote läuft um Mitternacht ab

ARCHIVBILD NIKI HAT IN DEUTSCHLAND INSOLVENZ ANGEMELDET

Jetzt werden Unterschriften für eine Petition gesammelt, in der gefordert wird, den vom deutschen vorläufigen Insolvenzverwalter eingefädelten Verkauf von Niki an die IAG wie geplant durchzubringen oder zumindest kein schlechteres Angebot als jenes der IAG zu akzeptieren. Für Angebote zugelassen wurden neben IAG/Vueling auch die anderen letzten Bieter vom vorläufigen Insolvenzverfahren in Berlin.

Nun wird die Auszahlung der Jänner-Gehälter der österreichischen Niki-Belegschaft zweigeteilt: Infolge der Konkurseröffnung in Österreich bestreitet der österreichische Insolvenzentgeltfonds für die Zeit vom 1.

Der Unternehmer und Ex-Rennfahrer Niki Lauda wird heute bis Mitternacht ein weiteres Mal ein Angebot für die von ihm gegründete und im Dezember als Air-Berlin-Tochter in die Insolvenz geschlitterte Fluggesellschaft Niki einreichen. Im juristischen Streit um die Insolvenzzuständigkeit zwischen deutschen und österreichischen Gerichten (Berlin versus Korneuburg) liegt der Ball derzeit - wie berichtet - in Korneuburg.

Vor rund einer Woche hat das Landesgericht Korneuburg in Österreich ein zweites Hauptinsolvenzverfahren für die Fluglinie Niki eröffnet. Zuvor hatte das Landgericht Berlin entschieden, dass das in Deutschland beantragte Insolvenzverfahren in Österreich beantragt werden muss. Man sei in Gesprächen mit den Insolvenzverwaltern in Deutschland und Österreich und beobachte die Entwicklungen aufmerksam. Darüber hinaus wollte sich Lauda nicht äußern.

IAG hofft, dass ihre spanische Tochter Vueling ihre Akquisition abschließen und 740 frühere Niki-Arbeitsplätze in Österreich und Deutschland absichern kann, heißt es in dem Statement. Das Unternehmen hat jedoch betont, an dem Kauf festhalten zu wollen.

Die entscheidende Gläubiger-Ausschusssitzung finde am 22. Januar statt, teilte das Landesgericht Kornneuburg mit. Es sei noch gar nicht so lange her, dass man es geschafft habe, ordentliche Arbeitsbedingungen für die Niki-Beschäftigten zu schaffen. Rund 750 von ihnen sollten übernommen werden.

"Es wird abgegeben", sagte Lauda am Freitagnachmittag zur APA. Auch mehrfach öffentlich geäußerte Präferenzen des Niki-Betriebsratschefs Stefan Tankovits für einen Kauf durch den britisch-spanischen Konzern IAG bzw. dessen Billigairlinetochter Vueling wollte Lauda nicht kommentieren. Manche hätten recht heftig ihrem Unmut über Airline-Gründer Niki Lauda Luft gemacht. Er wolle nicht nur den Flugbetrieb, sondern auch die Verwaltung und die Technik übernehmen, heißt es da.

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