Türkei hält an Operation gegen YPG im syrischen Afrin fest

Minister Syrische Luftverteidigung bereit zum Abschuss türkischer Kampfflugzeuge

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Sonntag angekündigt, im Raum Afrin gegen die kurdischen Kampfgruppen der YPG vorzugehen.

Ein Sprecher der Kurdenmiliz YPG sprach von etwa 70 Geschossen, die auf kurdische Dörfer in der Afrin-Region niedergegangen seien.

Verteidigungsminister Nurettin Canikli erklärte dies zum Startschuss der Offensive, betonte aber, dass keine Soldaten die syrische Grenze überschritten hätten. Ziel sei es, die "südliche Grenze vom Terror zu säubern", sagte Erdogan. Ankara sieht die YPG-Milizen als Terroristen an.

Diese Nachricht wurde am 19.01.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Ein türkischer Panzer auf dem Weg an die syrische Grenze.

Seine Regierung stimme sich weiter mit Russland über die Militäraktion ab.

Nach der erfolgreichen siebenmonatigen Operation "Schutzschild Euphrat" wäre die Offensive in Afrin der zweite große türkische Militäreinsatz in Syrien.

Daher läuft die Türkei seit Jahren Sturm gegen die US-Unterstützung für die kurdische PYD, den politischen Arm der YPG.

Die Äußerungen folgen der türkischen Kritik an den Plänen der USA, eine 30.000 Man starke "Grenzschutztruppe" in Nordsyrien aufzubauen. Syriens Führung drohte im Gegenzug mit dem Abschuss türkischer Jets, sollten diese syrisches Gebiet bombardieren.

Einige Beobachter hatten zuvor bezweifelt, dass den wiederholten Drohungen aus Ankara mehr als eine symbolische Intervention folgen würde. "Die Türkei wird weiterhin Maßnahmen gegen Bedrohungen der PKK, PYD/YPG, DAESH oder einer anderen Terrororganisation ergreifen ohne die Erlaubnis von Drittländern zu Ort und Zeit einzuholen".

Ein Teil der russischen Ausrüstung habe die Städte Nubl und Zahra am Stadtrand von Afrin bereits erreicht - die Ortschaften werden derzeit vom Assad-Regime besetzt. Von dort könnten Medienvertreter "die Aktivitäten zur Gewährleistung der Sicherheit in der türkischen Grenzregion zu Syrien" verfolgen.

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