Ist das iPhone X kein Erfolg?

Das iPhone X ist durch das vollflächige Display und die Kameraeinbuchtung zu erkennen

Kurz vor dem Wochenende meldet sich der renommierte Analyst Ming Chi Kuo noch einmal zu Wort um über die 2018er iPhone Modelle zu berichten. Da diverse China-Apps nach wie vor nicht für das OLED-Display und die dazugehörige Kamerakerbe an der Oberseite des iPhone X optimiert seien, erscheine der dargestellte Displayinhalt kleiner als bei den Plus-Modellen des iPhone.

Gute Nachrichten hat Kuo jedoch für das iPhone 6s und iPhone 7, welche sich dank gesenkter Preise weiterhin gut verkaufen. Durch die Aussparung für die Face ID hätten die Chinesen den Eindruck, dass der 5,8-Zoll-Bildschirm des iPhone X eine geringere nutzbare Fläche als das iPhone 8 Plus habe, dessen Panel 5,5 Zoll misst.

Was sich gegenüber 2017 bei Apples iPhone-Palette ändern wird, ist vor allem die Displaygröße. Neben einem iPhone X, wie wir es aus letztem Jahr kennen, kommt ein weitere Modell dazu, das noch ein größeres Display bieten wird. Außer einem direkten Nachfolger für das iPhone X mit 5,8-Zoll-Display plane Apple auch ein X-Plus-Modell mit 6,5 Zoll und eine LCD-Variante mit 6,1 Zoll. Das zweite Gerät im ähnlichen Design soll ein 6,1 Zoll großes LCD haben und mit 650 bis 750 Dollar bei weitem nicht so teuer wie das OLED-iPhone sein. Ein wichtiger Grund für die enttäuschenden Zahlen soll eine schwächere Nachfrage in China sein.

KGI Securities hat die eigene Prognose für Verkaufszahlen des iPhone X nach unten angepasst. Dies liegt unter dem Durchschnitt der Marktbeobachter.

Etwa Mitte 2018 würde das iPhone X dann schon das Ende seines Produktzyklus erreichen, da im Herbst ein neues Modell angeboten wird.

Im aktuellen Quartal soll Apple nur rund 18 Millionen Geräte ausliefern; andere Analysten sagen 20 bis 30 Millionen Einheiten voraus. Nun geht man davon aus, dass es um die 62 Millionen Stück werden. Konsumenten würden mittlerweile zehn Monate länger mit dem Austausch der Geräte warten als noch ein Jahr zuvor. Zum anderen gehe es chinesischen Kunden maßgeblich um große Displays.

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