Pence erntet in Jordanien Kritik an Jerusalem-Beschluss

Kairo (Reuters) - US-Vizepräsident Mike Pence hat dem ägyptischen Staatschef Abdel Fattah al-Sissi Unterstützung im Kampf gegen muslimische Extremisten zugesagt.

Pence sprach von einer "historischen Entscheidung" des US-Präsidenten und versicherte, dass Washington sich verpflichtet fühle, den "Friedensprozess neu zu starten". Dort musste er sich Kritik an der Jerusalem-Entscheidung seines Chefs anhören.

"Jerusalem nimmt für Muslime und Christen genauso eine Schlüsselstellung ein wie für Juden", sagte der König. Sein Besuch steht unter dem Eindruck der umstrittenen Entscheidung des amerikanischen Präsidenten Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen. Die Palästinenser betrachten das seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 von Israel besetzte Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines künftigen Staates. Er betonte, die USA würden weiter für eine Zwei-Staaten-Lösung im Nahost-Konflikt eintreten. Ägypten ist das erste Ziel einer Reise, die Pence in den kommenden Tagen auch nach Jordanien und Israel führt. Die Palästinenser hatten wütend auf Trumps Jerusalem-Entscheidung reagiert. Palästinenserpräsident Abbas kommt heute in Brüssel mit den Außenministern der EU-Staaten zusammen.

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