Medienanwalt Martin Wagner ist tot

Der Tatort Wagners Haus in Rünenberg BL.  Bild KEYSTONE

Bei einer Schiesserei im Kanton Basel-Land ist der Basler Medienanwalt Martin Wagner erschossen worden.

Die Tat spielte sich in der Villa Wagners ab, wie an der Medienkonferenz vor Ort erklärt wurde. Als die Polizei am Tatort eingetroffen sei, habe Wagner noch gelebt.

Ein bekannter Basler Medienanwalt wurde am Sonntagmorgen in seinem Haus in Rünenberg, Bezirk Sissach, erschossen. Der mutmasslichen Täter, der aus der Nachbarschaft stamme, beging kurz darauf Suizid und erschoss sich selbst.

Das Motiv des Täters liege wohl im privaten und nicht im beruflichen Umfeld, berichtet der "Blick" weiter unter Berufung auf die Polizei. "Man kann davon ausgehen, dass sich Opfer und Täter gekannt haben", so Pascal Pilet von der Staatsanwaltschaft. Die Tatwaffe wurde sichergestellt.

Wagner hinterlässt mehrere Kinder. Sie wurden von einem Care-Team betreut.

Der 1960 geborene Jurist Martin Wagner war gut vernetzt im Landkanton, etwa als Rechtskonsulent des Gewerbeverbands alias Wirtschaftskammer Baselland oder als Interessenvertreter für die Hauseigentümerschaft. Das Opfer war unter anderem für die "Basler Zeitung" tätig.

Blocher trat dann 2011 offiziell als Geldgeber in Erscheinung. Wagners Ehefrau starb im vergangenen September nach einer schweren Krankheit. Wagner war zudem bis 2011 Verwaltungsratspräsident der Weltwoche Verlags AG. Für welche Investoren er dabei auftrat, gab er selber nicht preis; Ringer ihrerseits - welche den Deal ablehnte - sprach von alt SVP-Nationalrat Walter Frey als Hauptinvestor hinter Wagner. Highlight-Chef Burgener hatte sich unlängst im Machtkampf um die Filmgesellschaft Constantin mit dem ehemaligen Aufsichtsratschef, Dieter Hahn, durchgesetzt. Bei der Vermarktung der Champions League-Rechte war er in leitender Funktion aktiv.

2011 hatte Wagner überdies via die Burgener-Firma Escor (Spielautomaten) dem Tamedia-Konzern die Sender TeleZüri, TeleBärn sowie die Radiosender Radio 24 (Zürich) und Capital FM (Bern) abkaufen wollen - erfolglos.

3/8 Der Verstorbene, Martin Wagner, hier im Jahre 2010.

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