Nach Mücken schlagen lohnt sich

Aufatmen Moskitos merken sich ihre Feinde- und meiden sie

Nach Mücken schlagen scheint sich offenbar zu lohnen.

Die Forscher hatten für ihre Studie die Gerüche bestimmter Menschen mit unangenehmen Erfahrungen kombiniert.

Einer Studie zufolge merken sich die Blutsauger, wenn sich ihre potenziellen Opfer wehren.

Wie US-Forscher in der Fachzeitschrift "Current Biology" berichten, können die Tiere nämlich den Duft eines Menschen mit unangenehmen Erfahrungen verbinden. Beim nächsten Rundflug meiden die Insekten den Geruchsträger dann möglichst. Zudem bevorzugen sie zu bestimmten Jahreszeiten manche Tiergruppen, wie das Team um den Biologen Jeffrey Riffell von der University of Washington in Seattle schreibt. Im Winter stechen sie zusätzlich Säugetiere - also auch den Menschen. Diese machte die Erschütterung nach, die ein Schlag nach einem Tier auslöst. Dabei mieden sie die Röhre, in der sie tags zuvor die unangenehme Erfahrung gemacht und den damit verbundenen Duft wahrgenommen hatten. "Darüber hinaus erinnerten sie sich tagelang an die erlernten Gerüche".

Die Forscher fanden auch heraus, dass beim Lernprozess der Mücke wie beim Menschen der Botenstoff Dopamin eine wichtige Rolle spielt. Sie lebt vor allem in den Tropen und Subtropen, kommt aber im Zuge des Klimawandels zunehmend auch in Europa vor.

Related:

Comments

Latest news

Deutschland beendet Übernahme von Flüchtlingen
An dem Umverteilungsprogramm können nur Flüchtlinge kommen, die aus Herkunftsstaaten mit einer Asylchance von 75 Prozent kommen. Im Dezember hat die Bundesrepublik Italien noch 503 Asylsuchende abgenommen und Griechenland 39.

Bayer Leverkusen besiegt Mainz 2:0 und ist Zweiter
Nach einem Pass von Alario kam Bailey in Schussposition und traf aus 18 Metern in die linke Ecke des Mainzer Tores. Leverkusen hatte in den vergangenen 14 Spielen nur eine Niederlage hinnehmen müssen und war vor dem 20.

Fünf Tote nach Schüssen bei Autowaschanlage
Zwei Tote seien auf einem Parkplatz an der Waschanlage aufgefunden worden, zwei in einem Auto. Unklar blieb demnach zunächst, ob der Schütze flüchten konnte oder selbst getötet wurde.

Bitcoin wieder unter Druck
Nach Angaben von Unternehmensvertretern ist es unklar, wie die 500 Millionen NEM verschwunden seien. Damals verschwanden etwa 850.000 Bitcoin im Wert von rund einer halben Milliarde Dollar.

Medienanwalt Martin Wagner ist tot
Ein bekannter Basler Medienanwalt wurde am Sonntagmorgen in seinem Haus in Rünenberg, Bezirk Sissach, erschossen. Der mutmasslichen Täter, der aus der Nachbarschaft stamme, beging kurz darauf Suizid und erschoss sich selbst.

Other news