Schulz: Entscheidung über Kabinettsposten nach Mitgliederentscheid

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Die Gruppe um Kanzlerin Angela Merkel, SPD-Chef Martin Schulz und den CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer wollte in der CDU-Zentrale in Berlin das weitere Vorgehen beraten. "Das entscheiden die Mitglieder".

Damit bleibt zunächst auch seine Rolle in einer künftigen Regierung offen. "Über Personalfragen redet man am Ende von erfolgreichen Verhandlungen", sagte Schulz in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin".

Weiter Druck machen auf die Union und immer auf den SPD-Entscheid verweisen: Mit dieser Devise geht SPD-Chef Schulz in die Koalitionsverhandlungen. Es gelte: Erst alles abschließen, dann könne man über Personalien sprechen.

Zum Start in die Marathonwoche der Koalitionsverhandlungen ist die Spitzenrunde der 15 Unterhändler von Union und SPD zusammengekommen. "Der Parteitag hat uns einen Auftrag gegeben". "Ich muss die 440.000 Mitglieder der SPD davon überzeugen". "Aber wir erwarten auch Bewegung von der Union."Wir sind da kompromissbereit in jedem Fall".

Angesichts der Debatte über deutsche Leopard-2-Panzer bei der türkischen Armee unterstrich Schulz die SPD-Position nach restriktiveren Rüstungsexporten: "Wir wollen Rüstungsexporte deutlich reduzieren", sagte er.

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