IPhone X vielleicht doch zu teuer? Apple soll Produktion halbiert haben

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                           AFP

Klar natürlich, dass Apple das weder offiziell bestätigt noch sonst irgendwie kommentiert und man wird uns auch später vermutlich nicht den Gefallen tun, die Verkaufszahlen offiziell nach Modellen aufzubröseln.

Das berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei und beruft sich auf Quellen in der Industrie.

So gibt es für das iPhone X von Apple eine entsprechende Anleitung, die zwar gut sei, aber den wichtigsten Aspekt aufzeigt: frühere iPhones kamen ohne solche Anleitung aus. Der hohe Preis und die gemeinsame Einführung mit dem ebenfalls neuen und im Vergleich billigeren iPhone 8, habe aber dazu geführt, dass dies nicht die "bislang schnellsten iPhone-Verkaufszahlen" waren.

Nach dem Verkaufsstart im November konnte Apple die Nachfrage des iPhone X anfangs nicht decken, unter anderem wegen Problemen bei der Produktion bestimmter Komponenten. Weil Apple bei dem iPhone X keine Rabatte einführen will, um nicht die Verkäufe von günstigeren Midrange-Geräten zu kannibalisieren, will Apple möglicherweise Überkapazitäten vermeiden und steuert nun gegen, indem die Produktion herunter gefahren wird.

Das Apple iPhone X ist bekanntlich das neue Flaggschiff aus dem Hause Apple und hat bereits für massig Spekulationen gesorgt. Apple hat im Weihnachtsgeschäft nach einer Schätzung der Marktforschungsfirma Canalys 29 Millionen Stück des iPhone X ausgeliefert, 7 Millionen davon in China. Aber angesichts der anhaltenden Berichte, die in die immer gleiche Kerbe hauen, müssen wir zumindest in Erwägung ziehen, dass Apple - vor allem preislich - mit dem iPhone X doch den Bogen ein wenig überspannt hat und auch für das Unternehmen aus Cupertino die Umsatz-Bäume nicht endlos bis in den Himmel wachsen. Aktuell lassen sich ebenso viele Quellen finden, die von einem überwältigenden Erfolg des Modells sprechen, wie Akteure, deren Zahlen genau das Gegenteil belegen sollen.

Daneben vermutet der in der Regel gut informierte Analyst, dass es ein Gerät mit einem 6,5-Zoll-OLED-Display geben wird, das die 5,8 Zoll des iPhone X deutlich überflügelt. Das größte Manko sieht Dolcourt aber darin, dass dem iPhone X die Einfachheit früherer iPhones fehlt.

Apples geänderte Pläne könnten weitreichende Folgen für die Branchen haben, vermuten die Autoren des Nikkei-Berichtes.

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