Entscheid Indiens lässt Bitcoin-Kurs abstürzen

Indien lehnt Kryptowährungen als Zahlungsmittel ab

Die Digitalwährung Bitcoin hat am Freitag die seit Anfang des Jahres anhaltende Talfahrt mit hohem Tempo fortgesetzt. Bis zu elf Prozent war der Kurs im Minus: Gegen Freitagmittag fiel er zwischenzeitlich sogar unter die Marke von 8000 Dollar.

Der Bitcoin steht vor dem größten Wochenverlust seit 2015. So ist Bitcoin binnen kurzem von weniger als 1000 Dollar bis auf fast 20.000 Dollar gestiegen.

Der Bitcoin-Kurs ist wegen verschiedener ungünstiger Faktoren unter 9.000 Dollar abgesackt.

"Der regulatorische Druck ist extrem hoch", sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses ThinkMarkets.

Grund für den weiteren Sinkflug der Kryptowährung ist ein Entscheid der indischen Regierung. Dem Branchendienst CoinMarketCap.com zufolge brachen die Kurse der nach Bitcoin wichtigsten virtuellen Währungen Ethereum, Ripple und Bitcoin Cash zum Wochenschluss zwischen 30 und 40 Prozent ein. In Südkorea, einer Hochburg der Spekulation mit Cyber-Devisen, kündigte die Regierung eine strenge Regulierung an. Bloomberg berichtete, dass Bitfinex und Tether von der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) vorgeladen wurden, während Facebook in seinem Social Network nun keine Werbung mehr für Kryptowährungen, Initial Coin Offerings (ICOs) und Binäre Optionen duldet. Sie sei häufig irreführend oder betrügerisch, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit. Viele Investoren hätten dabei ihre Geschäfte gegenüber Behörden verschwiegen. Zu Wochenbeginn sorgte zudem ein Hackerangriff auf eine Kryptobörse in Japan für Aufsehen, bei dem die Täter rund eine halbe Milliarde Dollar erbeuteten. Unklar blieb zunächst, welche Informationen die Derivateaufsicht verlangt und ob es sich um formelle Ermittlungen handelt.

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