Kurz vor Olympia-Start bricht das Norovirus aus

Freiwillige gehen zu den Sportstätten

Kurz vor Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang hat sich in einer Unterkunft für Sicherheitskräfte das hoch ansteckende Norovirus verbreitet. Ob das reicht, wird sich zeigen.

Die Organisatoren zogen sicherheitshalber 1200 Angestellte einer privaten Sicherheitsfirma ab, um die Ausbreitung des Magen-Darm-Virus zu verhindern. Es gebe unter dem privaten Sicherheitspersonal 41 Fälle von plötzlichem Durchfall und Erbrechen, teilte das Organisationskomitee mit. Außerdem werden rund 1.200 Bewohner in dem betroffenen Quartier im Landkreis Pyeongchang isoliert, bis keine weiteren Fälle mehr auftreten.

Um die Lücke bei den Sicherheitskräften zu schließen, werden 900 Soldaten zu den Olympia-Stätten gebracht.

Als Vorsitzender des Organisationskomitees wolle er sich entschuldigen, sagte Lee Hee Beom in Pyeongchang angesichts der Krankheitsfälle. Die Spiele beginnen am 9. Februar. Das Zentrum für Kranheitskontrolle und andere Behörden berieten über Gegenmaßnahmen.

Doch nicht nur um die Verbreitung des Norovirus müssen sich die Verantwortlichen sorgen.

Es wäre so ziemlich das Schlimmste, was den Athleten bei den Olympischen Winterspielen passieren könnte.

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