"Fall Babelsberg": NOFV reicht Antrag bei Gericht ein

Der NOFV will ein Verfahren gegen Babelsberg eröffnen

"Nach Stand der Dinge, sind bereits und werden auf den SV Babelsberg 03 noch größere Ausgaben für Verfahrens-, Prozess- und Anwaltskosten zukommen", hieß es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat vor dem Verbandsgericht einen Antrag auf eine Verfahrenseröffnung gegen den Regionalligisten SV Babelsberg gestellt. Das teilte der betroffene Brandenburger Verein mit.

Streitpunkt im Fall Babelsberg ist ein verhängtes Strafgeld in Höhe von 7000 Euro, die der Viertligist nicht zahlen will und damit eine Spielsperre riskiert.

"Wir sind gut beraten, dazu vorbereitende Maßnahmen zu treffen", sagte Verbands-Geschäftsführer Holger Fuchs am Montag.

Nach zwei Mahnungen hatte sich der Verein bewusst der Zahlung widersetzt. Der Regionaligist hatte am Sonntag noch einmal bekräftigt, nicht zu zahlen. Das Abbrennen von Pyrotechnik und "Nazischweine"-Rufe der Babelsberger Fans beim Spiel gegen Energie Cottbus im April vorigen Jahres sind Gegenstand der Auseinandersetzung". Babelsberg stört sich vor allem daran, dass in der ursprünglichen Urteilsbegründung aufgeführt wurde, dass ein Babelsberger Fan als Reaktion auf rassistische und antisemitische Schmähungen einiger Cottbuser "Nazischweine raus" gerufen habe.

Der Regionalligist akzeptiert das Urteil wegen des Abrennens von Pyrotechnik. Im schlimmsten Falle könnte dem SVB damit der Ausschluss vom Spielbetrieb drohen.

Das Verbandsgericht hat die Revision gegen das Skandalurteil gegen den SV Babelsberg 03 abgelehnt. Immerhin halte sich der NOFV mit seinem Vorgehen an die eigene Satzung und verfüge nicht, wie der designierte Präsident des NOFV, Erwin Bugar, am Wochenende angekündigt hatte, über einen Zwangsabstieg. Parallel dazu gab das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den 27. Februar als Termin für die Revision des Kontrollausschusses gegen das Urteil des NOFV-Verbandsgerichts gegen Energie Cottbus bekannt. Damit befinde er sich im klaren Gegensatz zur Meinung des Deutschen Fußballbundes, der Bedenken gegen das Urteil des Verbandsgericht geäußert habe.

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