Deutsche Exporte und Importe erreichen neues Rekordhoch

Nach Einschätzung des Außenhandelsverbandes BGA steuert der deutsche Export in diesem Jahr auf einen weiteren Rekord

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, übertrafen die Exporte damit die bisherigen Höchstwerte vom Jahr 2016.

Die deutschen Exporte sind 2017 so stark gestiegen wie zuletzt 2011.

Nach Einschätzung des Außenhandelsverbandes BGA steuert der deutsche Export in diesem Jahr auf einen weiteren Rekord
Nach Einschätzung des Außenhandelsverbandes BGA steuert der deutsche Export in diesem Jahr auf einen weiteren Rekord

Der Chef des Kreditversicherers Euler Hermes, Ron van het Hof, sieht die Stärken der deutschen Exportindustrie in ihrer Vielfalt und der hohen Wettbewerbsfähigkeit. Es war der vierte Rekord in Folge und das kräftigste Wachstum seit sechs Jahren. Stärker hatten die Ausfuhren zuletzt 2011 zugelegt (11,5 Prozent). Im Jahr davor hatte Wert der Warenimporte den der Exporte um 48,3 Milliarden Euro überschritten.

Befeuert durch Probleme mit den Handelsbilanzen gibt es für starke Exportnationen zunehmend Gegenwind: "Immer mehr Länder suchen die Lösung für globale Herausforderungen in nationalen Rezepten und einem ‚Mein Land zuerst'", warnte der Präsident des Außenhandelsverbans BGA Holger Bingmann jüngst. Nach Einschätzung des Verbandes steuert der deutsche Export 2018 auf einen weiteren Rekord zu. Experten hatten dagegen einen Rückgang um 0,7 Prozent erwartet. Die Außenhandelsbilanz schloss im Jahr 2017 mit einem Überschuss von 244,9 Milliarden Euro ab. Deutschland exportiert insgesamt seit Jahren mehr, als es einführt. Damals wurden Waren im Wert von 1 203,8 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 954,9 Milliarden Euro importiert. 2016 hatte er mit 248,9 Milliarden Euro einen Höchstwert erreicht. Das sorgt für Kritik bei anderen Ländern, die besonders viel importieren, weil so Ungleichgewichte im Welthandel zunehmen. "Das gilt nach wie vor für deutsches Maschinenbau-Know-how, Chemie-Erzeugnisse und Automobile". Die durchschnittliche nominale Verdienstentwicklung von Vollzeit-, Teilzeit- und geringfügig Beschäftigten betrug jährlich 2,3 Prozent, die Verbraucherpreise stiegen in demselben Zeitraum durchschnittlich um 1,3 Prozent pro Jahr.

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