Todesursache der Esslinger Familie weiterhin unklar

An der Todesursache bestehen nun keine Zweifel mehr

Wie sich dabei herausstellte, hat sich ein von der Heiztherme zum Kamin führendes Verbindungsrohr aus dem Kaminrohr gelöst.

Angehörige hatten die leblosen Körper der beiden 29 Jahre alten Eltern und ihrer drei und vier Jahre alten Kinder am Montagmittag durch ein Fenster entdeckt und per Notruf die Rettungskräfte alarmiert. Kohlenmonoxid entsteht bei Verbrennungsvorgängen, weshalb unter anderem auch die im Haus verbaute Heizungsanlage im Fokus der kriminalpolizeilichen Ermittlungen stand.

Bei den Toten handelt es sich um eine türkischstämmige Familie aus zwei Erwachsenen und zwei Kindern. Bei allen vieren konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Der Feuerwehrverband Baden-Württemberg empfahl nach dem Unglück erneut die Installation von Kohlenmonoxid-Meldern: "Frühzeitiges Erkennen von Gefahren ist der beste Schutz", sagte der stellvertretende Geschäftsführer des Verbandes, Markus Kramer, am Mittwoch.

Wurde die Familie über Tage vergiftet?

Zum Zustand der Heizungsanlage im Esslinger Fall oder ihrem Wartungszustand hatten Polizei und Staatsanwaltschaft bis Mittwochnachmittag noch keine Einzelheiten veröffentlicht. Gut möglich, dass die Familie dachte, dass die Kopfschmerzen von einer Grippe kommen.

Eine Vergiftung mit Kohlenmonoxid (CO) ist aber bereits bestätigt. Erst im Januar hatte sich eine Familie in Ludwigsburg beim Heizen damit vergiftet. Eine 26-Jährige und ihre 64 und 65 Jahre alten Eltern kamen mit Vergiftungen ins Krankenhaus. Bei der Lagerung von Holzpellets kann ebenfalls CO entstehen. Ein solches Aggregat, das die Versorgung mit Energie unabhängig vom Stromnetz sicherstellt, sollte also nicht in geschlossenen oder schlecht belüfteten Räumen genutzt werden. Atmen wir CO ein, wird der Transport von Sauerstoff im Blut blockiert.

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