US-Armee bombardiert Pro-Assad-Kämpfer

F-15-Kampfjet

Gegenüber CNN spricht ein offizieller Vertreter des amerikanischen Militärs von einem Akt der Selbstverteidigung der Anti-IS-Koalition.

CNN, welches für die antirussische Berichterstattung bekannt ist, berichtete zudem, dass die US-Kräfte nun untersuchen, ob russische Verbündete in den Angriff auf die SDF involviert waren, nachdem ein US-Regierungsvertreter sagte, dies könne nicht ausgeschlossen werden.

Bei einem von den US-Streitkräften durchgeführten Luftangriff sind in Syrien mehr als 100 Kämpfer der Assad-Regierung ums Leben gekommen. Ein Mitarbeiter des US-Militärs erklärte am Mittwoch (Ortszeit), der Angriff habe zur Verteidigung gedient.

Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte schloss sich dieser Darstellung an: Die Anti-IS-Koalition habe in der Nacht zum Donnerstag in der östlichen Provinz Deir al-Sur Luftangriffe geflogen, nachdem die syrische Regierung Stellungen der SDF angegriffen habe.

Bei dem US-Luftangriff auf die regierungsnahen Kräfte habe es sich um eine Verteidigungsmaßnahme gehandelt. Vermutlich hätten sie Ölfelder in der Region einnehmen wollen. Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Sana.

Der Militärangehörige sagte, der Angriff auf die SDF habe auf das Hauptquartier der Gruppe gezielt. Die Assad nahestehenden Truppen seien in großer Formation, begleitet von Artillerie, auf das Hauptquartier vorgerückt.

Die USA vertreten in Syrien die Linie, dass sie sich aus dem Bürgerkrieg raushalten und nur gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) kämpfen. US-Soldaten seien dagegen nicht getötet oder verletzt worden. Der Angriff auf die Anhänger von Syriens Präsident Bashar al-Assad war demnach eine Verteidigungsmaßnahme nach einem "unprovozierten Angriff". In den betroffenen Gebieten sollen US-Angaben zufolge Ölfelder liegen.

Das US-Militär arbeitet bei seinem Kampf gegen den IS mit dem Bündnis der Syrischen Demokratischen Kräfte zusammen, das von der Kurdenmiliz YPG geführt wird.

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