Amazon will auch Waren von anderen Händlern zustellen

Parcels are sorted for distribution at Amazon's fulfilment centre in Peterborough

Amazon will künftig auch Waren von Dritthändlern ausliefern. Die Nachricht hat dazu geführt, dass die Aktienkurse von Paketdiensten eingebrochen sind.

Auslöser der Verkäufe war ein Bericht des "Wall Street Journal", dem zufolge Amazon einen Paketdienst für Firmen aufbauen will. "Shipping with Amazon" solle zunächst in Los Angeles starten und anschließend in anderen Regionen angeboten werden. Im vorbörslichen New Yorker Handel verloren sie jeweils mehr als 5 Prozent an Wert. Die Amazon-Händler sollen demnach nur die ersten Auftraggeber sein; möglicherweise solle der Dienst später auch für andere Unternehmen geöffnet werden. Laut WSJ wird Amazon versuchen, UPS und FedEx im Preis zu unterbieten. Die genauen Preise stünden aber noch nicht fest.

Laut Medienberichten bereitet sich der Online-Marktplatz Amazon darauf vor, einen Lieferservice für Unternehmen einzuführen. Nicht zu verwechseln ist der Service mit der direkten Auslieferung von Amazon-Paketen, welche Drittanbieter nicht einschließt.

Dem Bericht zufolge ist es offen, inwieweit Amazon wirklich im großen Stil Pakete für andere Unternehmen zustellen kann. Allein UPS will dazu in diesem Jahr bis zu 7 Milliarden Dollar investieren.

Amazon wollte neue Pläne für die Vereinigten Staaten nicht bestätigen. Ein UPS-Sprecher sagte dem Blatt, man werde Amazon und andere Kunden weiterhin unterstützen.

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