"Das Ding des Jahres": ProSieben präsentiert neue Raab-Show

Im Test Die Jury um Joko Winterscheidt Lena Gercke und Rewe Einkaufschef Hans-Jürgen Moog nimmt die Erfindungen stellvertretend für das Publikum unter die Lupe

Hinter der Kamera ist der Entertainer weiterhin aktiv und produziert die neue Gründershow "Das Ding des Jahres" auf ProSieben.

Janin Ullmann (u.a. "extra 3" und "red.Style") wird die Moderation der neuen Show übernehmen.

Ob Raabs neue Show den "Löwen" Konkurrenz machen soll? Womöglich hätte er eine der rund drei Dutzend Trophäen gern gegen eine Auszeichnung ganz anderer Art eingetauscht, zum Beispiel gegen den Europäischen Erfinderpreis, denn der Entertainer hat die Welt vor fünf Jahren ganz ernsthaft mit dem "Doosh" beglückt, einem bumerangförmigen Duschkopf, der verhindern soll, dass beim Duschen die Haare nass werden. Wer den lukrativen Zuschlag bekommt, entscheiden am Ende die Zuschauer. - Mit dieser Ankündigung hatte der zweifache Vater Stefan Raab Mitte 2015 die Öffentlichkeit verblüfft, wenig später moderierte er seine letzte Show. Auch wenn es diesmal nur um solche Kleinigkeiten wie ein giftgrünes Getränk geht, das im Trailer für die erste Sendung von "Das Ding des Jahres" zu sehen ist. 40 Tüftler aus dem deutschsprachigen Raum konkurrieren darin mit ihren Erfindungen um die Gunst des Publikums und einer Jury. "Es gibt so viele Menschen, die in ihrer Freizeit die tollsten Sachen erfinden, aber niemand weiß etwas davon", sagt Joko Winterscheidt, der neben Model Lena Gercke und Supermarkt-Einkaufs-Chef Hans-Jürgen Moog in der Jury sitzt. Das Trio nimmt Erfindungen unter die Lupe, testet Produkte auf Alltagstauglichkeit und fragt die Tüftler über ihre Ideen aus. Den Siegern winkt ein Werbedeal bei den Sendern der ProSiebenSat.1-Gruppe in Höhe von 2,5 Millionen Euro. Was ist "Das Ding des Jahres"? Nur "Schlag den Raab" überlebte als "Schlag den Henssler".

Seit dem Riesen-Erfolg des Vox-Formats "Die Höhle der Löwen", sind Gründer-Shows hoch im Kurs. Mit ziemlicher Sicherheit tut der 51-Jährige der Produktionsfirma Brainpool mit der Produktion der Show einen Gefallen - und damit indirekt auch sich selbst: verantwortlich für das Format ist Raab TV, eine 100-prozentige Tochter von Brainpool, an der Raab wiederum 12,5 Prozent der Anteile hält. Vor der Kamera steht Lokalmatador Raab zwar nicht, aber er gibt den Mitwirkenden "auch mal Ansagen aufs Ohr", hat der "Express" herausgefunden. Wow! Bei einer Branchenveranstaltung wehrte der schmerzlich vermisste Mann mit der markanten Kauleiste unlängst ab: "Ich bleibe meinem Entschluss treu".

Berlin. "Das nächste große Ding" - das ist der Heilige Gral für Erfinder, Investoren und Zukunftsforscher.

Seit feststeht, dass die Show kommenden Freitag Premiere hat (ProSieben, 20.15 Uhr) kriegen sich die Kölner Zeitungen kaum mehr ein. In einem Monat, am 10. März, wird dann das große Finale steigen. Neben seiner Tätigkeit als Showmaster ist Stefan Raab vor allem Vollblutmusiker. Und Raabs Herzenskind, der Eurovision Song Contest samt Vorentscheid, steht nach der Pleitereihe der deutschen Kandidaten auch unter keinem guten Stern. Als Produzent von Lena Meyer-Landrut gewann er den Eusovision Song Contest 2010.

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