Im Frühjahr Medienoffensive mit eigenem Newsroom

Social Media spielt in der neuen PR-Strategie der AfD eine große Rolle

Berlin - Die deutsche AfD-Bundestagsfraktion will ihre Kommunikation künftig im Wesentlichen über einen eigenen "Newsroom" steuern und dabei selbst Nachrichten anbieten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin in seiner aktuellen Ausgabe. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel betonte, dass man über Dinge schreiben möchte, die andere Medien „unter den Teppich kehren“. Neben der klassischen Pressestelle sollen rund 20 weitere Mitarbeiter für die Kommunikation zuständig sein.

Grund für die PR-Offensive sei das derzeitige Verhältnis der Partei zu den Medien. Solange die AfD von vielen ignoriert oder mit Fake News gezielt schlechtgemacht werde, könne es nur diesen Weg geben, sagte sie. Sie sollen im Schichtbetrieb 24 Stunden am Tag ähnlich wie in einer journalistischen Redaktion arbeiten und vorrangig parteinahe Inhalte in sozialen Medien verbreiten. Zu diesem Zweck werde in den Fraktionsräumen der AfD im Berliner Jakob-Kaiser-Haus auch ein eigenes TV-Studio eingerichtet.

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