Ippen und MDV übernehmen Mediengruppe Frankfurt

Der Münchner Verleger Dirk Ippen übernimmt die „Frankfurter Rundschau“ und die „Frankfurter Neue Presse

Die Fazit-Stiftung ist die FNP und FR losgeworden.

Die Frankfurter Rundschau bekommt wieder einmal einen neuen Eigentümer: Die Zeitungsholding Hessen von Verleger Dirk Ippen und die MDV-Mediengruppe übernehmen die Mediengruppe Frankfurt von der Fazit-Stiftung als Mehrheitseigner der Frankfurter Societät GmbH.

Bei den Sondierungen in den vergangenen Monaten mit verschiedenen Marktteilnehmern stand die nachhaltige Zukunftssicherung der Titel und der zur Mediengruppe Frankfurt gehörenden Gesellschaften im Vordergrund. Der Verkauf stünde aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes, heißt es.

"Mit der Zeitungsholding Hessen haben wir einen starken Partner gefunden, der über eine sehr gute Basis zur Zukunftssicherung und Weiterentwicklung unserer regional ausgerichteten Titel Frankfurter Neue Presse und Frankfurter Rundschau verfügt", betont der Vorsitzende des Kuratoriums der Fazit-Stiftung, Andreas Barner. Die Gesellschafter der Zeitungsholding Hessen hätten in der Vergangenheit bewiesen, dass sie Medien in regionalen Kontexten verlegerisch, kaufmännisch und organisatorisch erfolgreich weiterentwickeln und für die Zukunft aufstellen. Ein entsprechender Antrag wird gestellt. Dem Verleger gehören in in dem Bundesland bereits die Hessische/ Niedersächsische Allgemeine in Kassel, die Gießener Allgemeine, die Offenbach Post, die Wetterauer Zeitung, die Alsfelder Allgemeine und die Hersfelder Zeitung. Die Fazit-Stiftung fokussiere sich mit der FAZ "auf eine klare nationale Strategie". Die FAZIT-Stiftung verwendet die Erträge aus ihrer Beteiligung an der Zeitung ausschließlich für gemeinnützige Zwecke.

Nach Informationen von kress hatten sowohl die Essener Funke Mediengruppe von Verlegerin Julia Becker als auch die Mediengruppe Madsack (CEO: Thomas Düffert) die Bücher in Frankfurt prüfen lassen - und kein Interesse am Einstieg gezeigt.

Die FAZ und ihr Schwesterverlag Frankfurter Societät hatten die FR Anfang 2013 vom Kölner DuMont-Konzern übernommen. Die Frankfurter Rundschau hatte sich in der bisherigen Eigentümerstruktur gut entwickelt, die Zusammenarbeit mit den Mehrheitseigentümern war gut und aus Sicht des Minderheitsgesellschafters Karl-Gerold-Stiftung gab es bezogen auf die FR deshalb keinen Grund zur Veränderung. Nun stößt auch die "FAZ"-Mutter die "Rundschau" nach nur fünf Jahren wieder ab".

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