Nordkorea: USA wollen Verschärfung der Sanktionen

Nordkoreas Führung um den Machthaber Kim Yong Un und seiner Schwester Kim Yo Jong planen keine Gespräche mit den USA während den Olympischen Winterspielen in Südkorea

Die USA haben eine weitere Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea angekündigt. Die USA würden ihren "maximalen Druck so lange weiter verschärfen, bis Nordkorea konkrete Schritte hin zu einer vollständigen, nachweisbaren und unumkehrbaren Denuklearisierung" einleite, sagte er bei einem Besuch in Japan.

Zu einem möglichen US-Militärschlag gegen Nordkorea und sein Atomprogramm sagte Pence, dass "alle Optionen auf dem Tisch liegen".

Bislang waren wirksame Sanktionen gegen Nordkorea daran gescheitert, dass China sich einem Öl-Embargo verweigert. Washington werde seine Verbündeten im Atomstreit mit Nordkorea weiterhin mit "modernsten militärischen Mitteln" versorgen. Unlängst war zudem bekannt geworden, dass Nordkorea offenbar in großem Stil die gegen das Land verhängten UN-Sanktionen umgeht.

Beide Seiten sind bei der Eröffnung der Spiele an diesem Freitag im südkoreanischen Pyeongchang ranghoch vertreten. "Ich bin jedoch der festen Überzeugung, dass wir keinen unrealistischen Illusionen erliegen sollten", erklärte Steinmeier. Das kommunistische Land könne nicht hinter der olympischen Fahne verbergen, dass es "seine eigene Bevölkerung versklavt und eine ganze Region bedroht". Die chinesische Führung gilt als engster Verbündeter des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un.

Auch US-Außenminister Rex Tillerson und Pence, der zur Teilnahme an der Olympia-Eröffnungsfeier nach Südkorea kommt, hatten am Montag gesagt, man werde sehen, was passiere. Die Teilnahme gilt als wichtiges Zeichen der Entspannung im Verhältnis zwischen den verfeindeten Staaten der koreanischen Halbinsel. Die Einbeziehung von Kim Yo Jong in die Delegation sei bedeutsam, denn sie sei nicht nur die Schwester des Machthabers, sondern auch ein ranghohes Mitglied der regierenden Arbeiterpartei.

Der amerikanische Vizepräsident Mike Pence befindet sich auf Japan-Besuch in Tokio. Der Sportausschussvorsitzende Choe unterliegt im Rahmen der UN-Sanktionen bereits einem Reiseverbot.

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