Otto Group: 85 Mio. Euro für den Aufbau eigener Startups

Otto will eigene Start-ups aufbauen

Die Otto-Gruppe stärkt ihre interne Firmenschmiede: Wie das Handelsunternehmen mitteilt, wird für Eigengründungen im Start-up-Bereich künftig ein Budget von 85 Millionen Euro bereitgestellt. Damit soll das Corporate Company Building durch die Otto Group Digital Solutions (OGDS) gestärkt werden. Geplant ist es, jährlich etwa zwei bis drei Start-ups auf den Weg zu bringen, die ihren Fokus auf den Bereich Logistik, E-Commerce oder Fintech legen. Dieses Modell verschafft uns einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die Otto Group Digital Solutions (OGDS), der firmeneigene Inkubator der Otto-Gruppe, soll sich demnach vor allem auf die Gründung handelsnaher Unternehmen konzentrieren, um die digitale Zukunft des Konzerns mitzugestalten.

"Mit der Fokussierung auf eigene Gründungen setzen wir klar auf Innovationen für unser Kerngeschäft statt auf schnelle Rendite". Rainer Hillebrand, Konzern-Vorstand Konzernstrategie, E-Commerce, Business Intelligence und stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Beispielsweise CollectAI: Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2016 hat das Fintech als erster digitaler End-to-End Anbieter insgesamt Forderungen im Volumen von 40 Millionen Euro mit Hilfe seiner KI-basierten Technologie bearbeitet. Dazu zählt das automatische Forderungsmanagment Collect AI, die Onlinebetrugs-Prävention Risk Ident, sowie die Logistik-Lösung Border-Guru, die seit 2015 zur Hermes gehört.

Konzern-Assets wie das Wissen über Kundengruppen, die Reichweite der Websites oder die Fulfillment-Infrastruktur als Hebel für neue Geschäftsmodelle zu nutzen, ist ein erprobtes Modell in der Otto Group.

Die Otto Group sieht Firmengründungen als festen Bestandteil der eigenen Digitalstrategie. Seit 2012 wird dieses Vorgehen durch den Company Builder Liquid Labs umgesetzt und hat seitdem mehr als zehn Unternehmen ausgegründet.

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