Waymo und Uber beenden Streit über angeblich gestohlene Technik für autonome Autos

Selbstfahrendes Auto in San Francisco Google Schwester Waymo und der Fahrdienst Vermittler Uber legen ihren Streit um gestohlene Daten und Patentmissbrauch bei. Der gefundene Kompromiss bringt Waymo allerdings nur einige Uber Aktien statt Bargeld. Quelle

Der Fahrdienstleister Uber und die Alphabet/Google-Tochter Waymo haben ihren Streit über den mutmaßlichen Diebstahl von Waymo-Technologie bei der Entwicklung selbstfahrender Autos beigelegt. Nach den Konditionen der Einigung ist der Anteil rund 245 Millionen Dollar wert, weil Uber dabei insgesamt mit 72 Milliarden Dollar bewertet wurde.

Waymo erklärte, durch die Vereinbarung werde das geistige Eigentum der Firma geschützt und dafür gesorgt, dass beide Unternehmen "ihre eigene Technologie entwickeln". Der Prozess begann diese Woche. Uber verpflichtete sich demnach außerdem, keinerlei Waymo-Technologie für seine selbstfahrenden Autos zu benutzen. Der Uber-CEO gehe aber nicht davon aus, dass Firmengeheimnisse von Waymo zu Uber gewandert sein könnten und dass Uber auch keine Waymo-Technik für seine eigenen autonomen Autos verwendet hat. Informierten Kreisen zufolge forderte Waymo mindestens eine Milliarde Dollar Schadenersatz und eine öffentliche Entschuldigung. Der monatelange Disput war durch den Wechsel von Anthony Lewandowski von Google-Schwester Waymo zu Uber ausgelöst worden. Uber bestritt stets, dass die vertraulichen Unterlagen es jemals zum Fahrdienst-Vermittler geschafft haben. Uber habe Levandowski angewiesen, die Daten zu vernichten, als die Firma davon erfahren habe. Levandowski selbst machte von seinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern, um sich nicht selbst zu belasten.

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