Deutschland und Frankreich wollen G-20-Antwort auf Bitcoin & Co

Symbolbild

In einem Brief an die argentinische G-20-Präsidentschaf fordern die Finanzminister und Notenbankchefs beider Länder, schon beim Finanzministertreffen Mitte März in Buenos Aires mit der Debatte zu beginnen. Die Debatte der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G-20) könne dann in international abgestimmten Maßnahmen münden.

Deutschlands geschäftsführender Finanzminister Peter Altmaier, sein französischer Kollege Bruno Le Maire sowie die beiden Notenbankchefs, Jens Weidmann und Francois Villeroy de Galhau, reagieren damit auf die weltweit wachsende Bedeutung von Kryptowährungen sowie digitalen Beteiligungs- und Optionsrechten ("Token").

Bitcoins waren zuletzt extremen Schwankungen ausgesetzt. Notenbanker und Finanzpolitiker in aller Welt fordern, die neuen Finanzinstrumente stärker ins Visier zu nehmen und einer Aufsicht zu unterwerfen.

Deutschland und Frankreich ergreifen die Initiative, um auf G20-Ebene mögliche Regulierungen für Kryptowährungen zu entwickeln.

Deutschland und Frankreich schlagen dazu in dem Schreiben vor, internationale Expertengremien - wie den für Fragen der Finanzstabilität zuständigen FSB - mit einem Bericht zu beauftragen. Zudem müsse erwogen werden, den Internationalen Währungsfonds einzuspannen. Unter anderem geht es ihnen um mehr Schutz für nicht-professionelle Anleger und Nutzer der Kryptowährungen sowie das Unterbinden von Geldwäsche und Terrorfinanzierung.

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