Olympia: Kein Gratis-Smartphone für Nordkoreaner und Iraner

Die Athleten aus Nordkorea und dem Iran sind von UNO-Sanktionen betroffen

Kein Wunder, dass es sich der Elektronikriese nicht nehmen lässt, die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang zu sponsern. Das berichtet die Zeitung "Business Insider". Demnach bestellte Teheran sogar den südkoreanischen Botschafter ein. Der iranische Außenminister Dschawad Sarif forderte, dass Südkorea sich für den Vorfall entschuldige und die Entscheidung rückgängig mache, ansonsten werde der Iran auf alle Produkte von Samsung verzichten.

Im Ergebnis entschied das Internationale Olympische Komitee, dass alle Sportler ohne Ausnahme solche Smartphones bekommen sollen. Wie eine iranische Nachrichtenagentur meldete, wolle der iranische Generalstaatsanwalt den Chef der Filiale von Samsung Electronics im Iran zum Verhör vorladen, um ihn über die seiner Ansicht nach beleidigende Aktion gegenüber iranischen Atheleten zu unterrichten. Zwei Tage danach hat das IOC am Freitag die Entscheidung zurückgezogen.

Die Regierung in Seoul und Samsung Electronics wiesen die Anschuldigungen zurück.

Nordkorea hat allerdings die Geschenke nicht angenommen, ohne einen besonderen Grund zu nennen.

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