Hohe Ticketpreise: RSC Anderlecht muss Bayern-Fans entschädigen

Die Bayern-Fans hatten beim Spiel in Brüssel gegen die überzogenen Ticketpreise von 100 Euro protestiert und dabei unter anderem kopierte Geldnoten auf das Spielfeld geworfen.

Ticket-Wucher mit Folgen für den RSC Anderlecht: Die Fans von Bayern München dürfen sich auf eine nachträgliche Entschädigung für die überhöhten Kartenpreise beim Champions-League-Gruppenspiel in Anderlecht freuen. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) gab am Montag bekannt, dass für einen Teil der Eintrittskarten im Gästeblock des Constant-Vanden-Stock-Stadions jeweils 30 Euro zurückerstattet werden müssten. Dies hatte vor, aber auch während des 2:1-Erfolges der Münchner zu heftigen Protesten geführt.

Anderlecht hatte für die Vorrunden-Partie im November 100 Euro pro Eintrittskarte verlangt. Dies wiederum hatte der Verband bestraft. Der FC Bayern musste im Dezember wegen des "Werfens von Objekten" und eines "unerlaubten Banners" ihrer Anhänger 20.000 Euro Strafe zahlen. Sie konnten aber nur Ticketpakete für alle drei Heimspiele in der Gruppenphase erwerben.

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