Gestern bei "Wer wird Millionär?" Hat ihr Telefon-Joker heimlich gegoogelt?

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Die Kandidatin vertraute ihrem Freund und entschied sich für die vorgeschlagene Antwort. Denn: "Uns liegt kein Beweis vor, dass ihr Telefonjoker gegen die Regeln verstoßen hat", so der RTL-Sprecher. Die beiden übrig gebliebenen Antwortmöglichkeiten: Erzgebirge Aue oder Greuther Fürth. Ein Telefonjoker hat verdächtig lange gezögert - bis er dann urplötzlich in letzter Sekunde eine Antwort geliefert hat. Pauli und MSV Duisburg. Pauli und Duisburg weg.

"Am Anfang war da einer ganz blank und am Ende ganz sicher", stellte Moderator Günther Jauch (61) in der Sendung fest, und befeuerte damit auch noch ein bisschen die Vermutung einiger Zuschauer, der Kandidat könne in ein paar Sekunden die richtige Antwort in den Weiten des Internets gesucht haben. Doch dann, kurz bevor die Zeit ablief, rief der Telefonjoker in den Hörer: "Greuther Fürth!".

"Puuuuuh, da muss ich überlegen", sagte er erst. Die Kandidatin wählte zur Absicherung den Sportjournalisten Carsten Zillmann als Telefonjoker aus - auf der richtigen Spur war sie bereits und ahnte, dass Greuther Fürth stimmen würde. Roxanne von der Weide dürfte es herzlich egal sein, wie ihr Telefonjoker die Antwort fand. Ansonsten würde man die Kandidaten disqualifizieren. Allerdings sollen Mitarbeiter während der 30 Sekunden Bedenkzeit sehr genau bei dem Telefonat hinhören, ob eventuell Tippgeräusche einer Tastatur im Hintergrund wahrnehmbar sind. Er kenne sich mit Fußball gut aus, sagte der Telefonjoker selbstbewusst. Erst schien ein Telefonjoker recht ahnungslos, dann nannte er nach sekundenlangem Schweigen plötzlich siegessicher die richtige Antwort. "Da steigt die Aufregung um 100 Prozent".

Im Gespräch mit Bild betonte Carsten Zillmann: "Wenn man Betrug vorgeworfen kriegt, dann ist das nicht schön". Ich habe das nicht gegoogelt. "Ich bin mir nicht sicher, ob jemand unter diesen Bedingungen überhaupt so schnell googlen kann oder überhaupt auf die Idee kommt".

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