Liqui Moly-Chef Prost lässt 14 Millionen Euro springen

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Prost vor allem durch TV-Auftritte und Werbekampagnen bekannt, in denen er die soziale Verantwortung des Unternehmens für einheimische Arbeitsplätze herausstellte. Drei Millionen Euro gehen an die Ernst-Prost-Stiftung und eine Million Euro an die Ernst Prost Foundation for Africa. Ende 2017 hatte er Liqui Moly an die Würth-Gruppe verkauft, um die Zukunft des Schmierstoffspezialisten zu sichern. Der Ertrag vor Steuer belief sich auf 52 Millionen Euro (ebenfalls plus neun Prozent).

Dazu Prost in einer Bilanzmitteilung: "Weil nicht nur ich, sondern die ganze Mannschaft hart gearbeitet, gut gewirtschaftet und deshalb einen herausragenden Mannschaftserfolg produziert hat, kommt jetzt die Zeit, um - salopp formuliert - die ‚fette Beute' zu verteilen".

Prost hat nach der Transaktion mit Würth nun erstmals Gewinnzahlen veröffentlicht. Wie 2017 würden die 835 Beschäftigten des Schmierstoffproduzenten mit der nächsten Gehaltszahlung einen Bonus von 11.000 Euro brutto erhalten, teilte Firmenchef Ernst Prost am Dienstag in Ulm mit. Ebenfalls ein Wachstum von neun Prozent zum Vorjahr. Inklusive Arbeitgeberanteilen schüttet das Unternehmen eine Summe von über zehn Millionen Euro aus. Die Eigenkapitalquote liegt bei 80 Prozent. Er betreibt die Stiftungen für in Not geratene Menschen mit seinem Sohn Benjamin Orschulik und seiner Lebensgefährtin Kerstin Thiele. Die entsprechenden Überweisungen seien gestern getätigt worden, heute feiert Prost seinen 61. Geburtstag.

Liqui Moly ist im Dezember vergangenen Jahres vollständig von dem Handelskonzern Würth übernommen worden.

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