Feuz knapp hinter den Norwegern Svindal und Jansrud

Vergrößern Für Viktoria Rebensburg reichte es im Riesenslalom nur für den undankbaren vierten Platz

Thomas Dreßen hat die erhoffte Medaille in der olympischen Abfahrt verpasst. Die Enttäuschung ist schon groß, eine Medaille hatte ich mir schon vorgenommen.

Beat Feuz verpasste den anvisierten Olympiasieg in der Abfahrt, aber hinter den Norwegern Aksel Lund Svindal und Kjetil Jansrud holte er sich immerhin Bronze. "Aber am Ende des Tages Fünfter zu sein, ist nicht so schlecht", analysierte Dreßen.

So souverän wie im Training kam Beat Feuz nicht über die Runden. Doch anders als noch am Montag gelang dem 24-Jährigen wie allen anderen Favoriten keine makellose Fahrt. Zuletzt war Markus Wasmeier als Abfahrts-Vierter bei Olympia 1992 in ähnliche Sphären gefahren. Er war 2014 in Sotschi Olympiasieger im Super-G geworden und er schien auch in Südkorea auf gutem Weg zu weiterem Gold.

Sehen lassen konnte sich das Abfahrtsresultat zweifelsohne.

Nach der Goldmedaille von Marcel Hirscher in der Kombination erlebten die österreichischen Abfahrer ein Debakel, die Olympia-Abfahrt, die Königsdisziplin der Alpinen, ist in Österreich eine nationale Angelegenheit, das wichtigste Sportereignis des Jahres.

Die einzigen deutschen Medaillengewinner in der Abfahrt bleiben damit Wolfgang Bartels als Dritter 1964 in Innsbruck und Hans-Peter Lanig, der vier Jahre zuvor Silber in Squaw Valley geholt hatte.

Dreßen war mit seinem fünften Platz nicht unzufrieden, auch wenn er insgeheim mit einer Medaille geliebäugelt hatte.

Chefcoach Mathias Berthold aber hat mit seinem Trainerteam seit dem Wechsel zum Deutschen Skiverband binnen vier Jahren eine Abfahrts-Mannschaft geformt, die internationalen Respekt genießt.

Der Deutsche Thomas Dreßen, der vor wenigen Wochen spektakulär die Streif in Kitzbühel gewonnen hatte, wurde am Ende fünfter. Dazu kommt der Sieg im Super-G von Ferstl, der am Donnerstag aber nicht über Rang 25 hinaus kam.

Auch Dreßen rechnet mit Erfolgen für sich und seine Teamkollegen: "Ich glaube, wir sind jetzt gerade ein richtig starkes Team, das sich gegenseitig pusht, aber auch noch viel Luft nach oben hat", sagte er nach der Fahrt, die nicht so gut war wie noch in der Kombi-Abfahrt am Dienstag. Doch schon vier Minuten später musste er diesen Platz wieder räumen, nachdem sich der Südtiroler Dominik Paris vorbeischob. Er habe Svindal gesagt, "dass er ein Vorbild für jeden Athleten ist, der am Start steht".

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