Nächste Schallmauer durchbrochen Bundesliga-Boom: Profiklubs verbuchen neuen Umsatzrekord

Der FC Bayern ist das Zugpferd der Bundesliga

Der deutsche Profifußball hat in der vergangenen Saison einen Rekordumsatz gemacht.

Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga setzten zusammen erstmals mehr als vier Milliarden Euro um. Das geht aus dem Bundesliga-Report der Deutschen Fußball Liga (DFL) hervor. "Wir sind die Liga mit dem zweithöchsten Umsatz der Welt", sagte DFL-Geschäftsführer Seifert. Die Bundesliga verbuchte mit einem Umsatz von 3,37 Milliarden Euro (3,24 im Vorjahr) die 13. Bestmarke in Folge. "In den kommenden Jahren wird sich allein die Bundesliga den vier Milliarden nähern", sagte Seifert. Und wegen des erst seit der laufenden Saison greifenden neuen Medienvertrags dürfte die Bundesliga alleine bis spätestens 2021 die 4 Milliarden knacken.

Diese Nachricht wurde am 15.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Die Einnahmen der Bundesliga ruhten in der abgelaufenen Saison auf sechs Säulen: 960,6 Millionen Euro Medienerlöse (28,5 Prozent), 854 Millionen Werbung (25,3), 581,7 Millionen Transfers (17,2), 503,8 Millionen Spieltage (14,9 Prozent), 191,8 Millionen Merchandising (5,7) und 283,1 Millionen Sonstiges (8,4). Umsatzrekord in Serie, mit 150 Millionen Euro aber etwas weniger Gewinn nach Steuern. "Ich kann mich nur schwer damit abfinden, dass wir das Geld der Engländer immer als Ausrede benutzen". Aber wir müssen aus unseren Möglichkeiten das Beste machen. "Das ist ein sehr ausgewogener Mix", sagte Seifert.

Er forderte vor allem die Clubs mit internationalen Ambitionen dazu auf, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie sich in Zukunft aufstellen wollen. "Wenn die Bayern mal eine schlechte Saison erwischen, sieht es ganz dunkel aus in Europa", mahnte Seifert.

Zufrieden äußerte sich der DFL-Boss über die 2. Liga, auch wenn die Hälfte der Vereine rote Zahlen schrieb.

"In der Summe ist die Liga finanziell absolut gesund". Im Vorjahr verbuchten die 18 Zweitligisten einen Umsatz von 635 Millionen Euro und damit mehr als das Unterhaus in England oder die zweithöchsten Spielklassen in Spanien und Italien zusammen. Auch das Eigenkapital der Bundesligavereine von 1,311 Milliarden Euro bedeutet Rekord.

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