Neue Porträts der Obamas enthüllt

Trump Obama

Dem ehemaligen US-Präsidenten gefällt das Porträt seiner Ehefrau: "Ziemlich scharf", urteilte Obama - und bedankte sich für die gelungene Darstellung seiner Gattin: "Anmut, Schönheit, Intelligenz, Charme und Attraktivität der Frau, die ich liebe, wurden spektakulär eingefangen".

Gerade beim Hauptstadtpublikum, wo Trumps Republikaner traditionell keine Rolle spielen, ist die Sehnsucht nach dem "besseren Präsidenten" groß, nach der Lässigkeit eines scherzenden Barack Obama, nach der Souveränität der First Lady Michelle, die humorvoll den Saal erobert, aber genauso ernst und tiefgründig reden kann.

Barack und Michelle Obama bei der Enthüllung ihrer Portraits für die Smithonian National Portrait Gallery. Michelle Obama wurde von Amy Sherald gemalt, vor schlichtem Hintergrund in einem weißen Kleid mit bunten Farbakzenten.

Die offiziellen Präsidentschafts-Porträts der Obamas sind enthüllt: Barack und Michelle Obama erfüllten den Dienst am Montagnachmittag selber in Washington, D. Wiley, ein sehr bekannter US-amerikanischer Künstler, ist ein Kenner der Kunstgeschichte, Liebhaber pompöser historischer Inszenierungen, gleichzeitig auch ein Spieler mit der Popkultur: Er porträtierte auch schon Micheal Jackson, The Notorious B.I.G. oder LL Cool J. Sherald ist ein Rising Star der Kunstszene; ihre Porträts setzen sich häufig mit gesellschaftlichen Reflexionen und Erwartungen auseinander.

"Kehinde war klar im Nachteil", scherzte Barack Obama. Der Versuch, auf dem Porträt kleinere Ohren herauszuhandeln, sei gescheitert. Dann sei er ungeduldig geworden und habe während der Sitzungen mit dem Künstler öfter mal auf die Uhr geschaut, berichte der Ex-Präsident.

Seitdem Donald Trump in das Weiße Haus gezogen ist, hat sich das Leben der Obamas extrem verändert.

Die Galerie im Herzen der Hauptstadt beherbergt die einzige vollständige Sammlung von Porträts aller US-Präsidenten außerhalb des Weißen Hauses. Insgesamt befinden sich in den Räumlichkeiten 1600 Werke mit dem Antlitz eines der Staatsmänner. Von Obama sind bisher nur zwei Fotografien aus dem Jahr 2012 im Bestand der Galerie.

Die Praxis, am Ende der Amtszeit eines Präsidenten ein offizielles Porträt anfertigen zu lassen, wurde erst 1994 unter George H.W. Bush begonnen. Die First Ladys sind erst seit 2006, beginnend mit Hillary Clinton, Bestandteil der Galerie. Sie hängen allerdings an einem anderen Platz als die Chefs des Hauses. Unter dem Strich stand meistens: tolles Bild mit starker Haltung, nur erkenne man sie so gar nicht wieder.

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