Niki Lauda plant Basen für seine neue Airline

Niki Lauda                           |                 APA

Die Lufthansa-Tochter Eurowings und der neue Niki-Eigentümer Niki Lauda seien sich über die Vermietung zahlreicher Maschinen samt Crews einig, berichtete das deutsche "Manager Magazin" vorab. So wird die Fluggesellschaft laut dem Branchenportal Airliners pünktlich zum Start des Sommerflugplans Ende März unter dem Namen Lauda Motion an den Start gehen.

Beide Seiten bestätigten am Donnerstag entsprechende Gespräche, wiesen aber darauf hin, dass noch kein Vertrag vorliege. Eurowings sei grundsätzlich an weiteren Wachstumsmöglichkeiten interessiert, sagte ein Sprecher. Allerdings sollen auch der Reiseveranstalter Thomas Cook und seine Flugtochter Condor Gespräche mit Lauda führen. Ursprünglich hatte Lufthansa die Airline übernehmen wollen, letztlich sicherte sich aber der Gründer Niki Lauda (68) das Unternehmen. Dabei war offen geblieben, ob die vergleichsweise kleine Gesellschaft einen eigenen Vertrieb aufbauen würde. Das wollte man bei Thomas Cook aber nicht bestätigen.

Lauda Motion sucht Flugbegleiter.

Aus Wettbewerbsgründen durfte die Air-Berlin-Tochter Niki nicht an den Lufthansa-Konzern verkauft werden - sie könnte nun aber doch noch für dessen Billigflieger Eurowings an den Start gehen.

Überraschende Wende bei der österreichischen Fluglinie Niki.

Laut airliners.de sollen in den Buchungssystemen in den vergangenen Tagen bereits Flugplandaten für eine Reihe von Verbindungen geladen gewesen sein. Von Laudamotion gab es heute auf APA-Anfrage keine Angaben dazu.

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