Simbabwes Oppositionsführer Morgan Tsvangirai gestorben

Morgan Tsvangirai erlag seinem Krebsleiden.

Morgan Tsvangirai kämpfte mit grossem Mut gegen Robert Mugabes brutales Regime an.

Wie die simbabwische Zeitung "NewsDay" berichtete, war in der MDC zuvor ein Streit um die Nachfolge von Parteiführer und Ex-Ministerpräsident Morgan Tsvangirai entbrannt. Sein Land habe damit eine "Ikone" und einen "Kämpfer für die Demokratie" verloren.

Mit Tsvangirais Tod ist der amtierende Präsident Mnangagwa, der Kandidat der Regimepartei Zanu-PF, nun der klare Favorit für die Präsidentenwahl.

Ein Jahr später schien Tsvangirai am Ziel seiner Träume angekommen zu sein. Tsvangirai war mehrfach bei Präsidentschaftswahlen gegen Simbabwes langjährigen Machthaber Robert Mugabe angetreten, konnte das Amt aber nie übernehmen. Den Weg in die Politik hatte der bullige Tsvangirai über seine Gewerkschaftsarbeit gefunden.

Der ehemalige Gewerkschaftsführer begründete Ende der 90er-Jahre die Oppositionspartei "Bewegung für einen demokratischen Wandel" (MDC) mit.

Bei Tsvangirai war im Juni 2016 Darmkrebs diagnostiziert worden. Diese Aussage eines politischen Beobachters in Simbabwe beschreibt Tsvangirais Rolle in der Innenpolitik des Landes sehr gut. Immer wieder reiste Tsvangirai nach Südafrika, um sich dort wegen einer Krebserkrankung behandeln zu lassen. Trotz seines Gesundheitszustands wollte er 2018 noch zur Präsidentschaftswahl in Simbabwe antreten. Der 93-jährige Langzeitpräsident Mugabe war im November unter erheblichem Druck nach 37 Jahren Herrschaft zurückgetreten.

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