Stockholm-Attentäter gestand Terrorangriff vor Gericht

Lkw-Attentäter von Stockholm vor Gericht

Terroranschlag in Schweden - Angeklagter bekennt sich schuldig Rahmat A. war 2017 in Stockholm mit einem LKW in eine Menschenmenge gefahren, fünf Menschen starben.

Fast ein Jahr nach dem Terrorangriff in der Stockholmer Innenstadt hat der mutmaßliche Attentäter vor Gericht gestanden. Bei der Tat waren fünf Menschen getötet worden. Der Anwalt des aus Usbekistan stammenden Rachmat Akilow sagte am Dienstag, sein damals 39 Jahre alter Mandant sei im April 2017 wie von der Staatsanwaltschaft geschildert mit einem Lkw in eine Einkaufsstraße gerast.

Die Anklage wirft dem Mann Terrorismus vor. Er habe "Furcht in der Öffentlichkeit verbreiten wollen", um Schwedens Beteiligung an der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu beenden, heißt es in der Klageschrift.

Der Usbeke hatte bereits vor dem Prozess gestanden, mit einem Lastwagen in die Einkaufsstrasse gerast zu sein, um "Ungläubige" zu töten. Ihm droht nun lebenslange Haft. Der Angeklagte gab sich als Anhänger der IS-Miliz zu erkennen. Nach einer möglichen Gefängnisstrafe solle der Mann ausgewiesen werden. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde, tauchte er ab. Ein Urteil wird frühestens ab 9. Mai erwartet.

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