Türkische Kriegsschiffe blockieren Gasbohrschiff vor Zypern - EU mahnt Ankara

Türkei-Beitritt Europäische Union Zypern

Säbelrasseln von Zypern bis in die Ägäis: Türkische Kriegsschiffe haben am Dienstag noch immer ein vom italienischen Energieunternehmen ENI gemietetes Bohrschiff daran gehindert, ein Erkundungsgebiet südöstlich der Hafenstadt Larnaka zu erreichen. 75 Prozent davon waren aus Fonds für den Schutz der Grenzen der EU gezahlt worden. Dies mache den Zwischenfall auch für den europäischen Steuerzahler relevant, sagte gestern ein Kommissionssprecher. Das gerammte Boot erreichte nach Medienberichten aus eigener Kraft die griechische Insel Leros.

Der Präsident des Nachbarlandes Recep Tayyip Erdogan und das türkische Außenministerium haben im Gegensatz zu Yildirim einen scharfen Ton gegenüber Griechenland eingeschlagen.

Die Regierung der zypriotischen Republik, der sogenannten Inselgriechen, die für sich irreal in Anspruch nimmt, für die gesamte Insel zu sprechen und zu handeln, hatte das italienische Unternehmen mit den Probebohrungen beauftragt. In letzter Zeit gebe es rund um die Türkei eine allgemeine Destabilisierung.

Erdogan fügte hinzu: "Es ist ganz klar, dass diejenigen, die sagen, Wir reagieren hart, wenn sie uns angreifen', in ihrem Leben noch keine osmanische Ohrfeige verpasst bekommen haben". Der griechische Außenminister Nikos Kotzias charakterisiert die Türkei seit Monaten als eine "nervöse Macht". 1996 hatte der Streit um die unbewohnten Felseninseln die beiden Nato-Staaten an den Rand eines Krieges gebracht.

Brüssel. Die EU-Kommission hat sich in den Konflikt zwischen der Türkei und Zypern um die Förderung von Erdgas in zypriotischen Hoheitsgewässern eingeschaltet.

Bohrungen nach Erdgas ohne Zustimmung der türkischen Zyprer missachteten deren Rechte, hieß es nun aus der Türkei. Vor dem Besuch von US-Außenminister Rex Tillerson in der Türkei mahnte der türkische Staatspräsident die US-Truppen in Manbidsch, einem möglichen türkischen Angriff auf die Kurdenmiliz YPG in der nordsyrischen Stadt nicht im Wege zu stehen. Danach bemühten sich Athen und Ankara um Entspannung. Ankara erkennt das EU-Land Zypern nicht an.

Die Insel ist seit 1974 geteilt. Die Regierung in Nikosia kontrolliert aber nur den Südteil der Insel.

"Opportunistische Versuche bezüglich Gasbohrungen vor Zypern und bezüglich ägäischer Inseln entgehen nicht unserer Aufmerksamkeit", sagte Erdogan vor Abgeordneten seiner Regierungspartei AKP.

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