Untersuchung mit 60.000 Menschen: Wer langsam isst, ist seltener dick

Fukuoka. Langsam essen könnte vor dem Dickwerden schützen. Im Studienland Japan beginnt Adipositas bei einem BMI von 25. Das zeigt eine japanische Studie. Sie untersuchte Gewicht, Body-Mass-Index und Taillenumfang von 59.717 krankenversicherten Diabetes-2-Patienten. Die Studie dauerte von 2008 bis 2013. Dabei wurden neben BMI und Gewicht auch Blut- und Urinwerte sowie die Leberfunktion untersucht.

Die meisten Teilnehmer (33 455) beschrieben ihre Essgeschwindigkeit als "normal".

Ergebnis: 21,5 Prozent der Slow-Eating-Gruppe waren übergewichtig, verglichen mit fast 30 Prozent der Gruppe mit normaler Geschwindigkeit und 45 Prozent der Fast-Eating-Gruppe. Langsame Esser bleiben hingegen eher schlank.

Wer langsamer isst, ist also der Studie zufolge seltener dick. Darüberhinaus hatten die Slow-Esser gesündere Essgewohnheiten. Auch der Verzicht auf Snacks und Mahlzeiten weniger als zwei Stunden vor dem Schlafengehen schützt der Studie zufolge vor dem Dickwerden. Die Frühstücksgewohnheiten, die Einnahme von Antidiabetika oder ein Rauch-Stopp hatten keinen Einfluss auf den BMI.

Nach der Gewichtsabnahme: So leicht kommt der Jojo-EffektWie schwierig es ist, einmal verlorene Kilos nicht wieder zuzulegen, zeigt eine zweite Untersuchung: Demnach müssen Übergewichtige sich nach dem Abnehmen darauf einstellen, auf lange Zeit ein starkes Hungergefühl zu bekämpfen, berichten Forscher im Fachblatt "American Journal of Endocrinology and Metabolism". Sie werteten für ihre Untersuchung die Daten von rund 60.000 Menschen aus. "Der Unterschied liegt bei etwa 400 Kalorien - das entspricht einem guten Frühstück oder vier Bananen".

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